Overberge klarer Sieger im Bergkamener Stadtduell

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Handball-Bezirksliga: Das Bergkamener Stadtduell endete erwartungsgemäß mit einem klaren Heimerfolg der Overberger. Der erste Saisonsieg, hingegen bleibt die TuRa-Reserve weiterhin sieg- und punktlos Schlusslicht der Tabelle. Siege meldeten der VfL Kamen und SuS Oberaden II am Samstag. Während sich die VfLer damit weiter oben festsetzen, konnte sich SuS II in der Tabelle von den gefährdeten Plätzen absetzen.

TuS Eintracht Overberge – HC TuRa Bergkamen 33:24 (16:10).
Das Stadtduell entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber in der heimischen Sporthalle an der Hansastraße. Es war ein Start-Ziel-Sieg, der noch deutlicher hätte ausfallen können, wenn die Overberger in der Schlussphase viele Aktionen mit der nötigen Konzentration zu Ende gespielt hätten. So erlaubten sie den unterlegenen TuRanern noch ein wenig Ergebniskosmetik. Und genau hier setzte TuRa-Coach Jörg Gontz mit seiner Spielanlayse an, der seiner Mannschaft „zu wenig Durchschlagskraft“ attestierte und die letzten Angriffe, wo mehr Tempo im Spiel war, lobte. Seine Mannschaft lief mit einem Durchschnittsalter von unter 20 auf das Parkett. Deutlich routinierter war da schon Overberge, dessen Trainer Rene Zacharias nur zu 90 Prozent zufrieden war. „Ich hätte es besser gefunden, wenn wir die Partie mit 15 oder gar 18 Toren Vorsprung gewonnen hätten.“
TuS: Wenzel; Manzke, Laske 2, Bevers 5, Edelmann 3, Inkmann 9, Brinkmann, Hlawa 3, Müller 4, Nagel, Wöllert 1, Merten 6.
HCT II: Bommer, Wrenger; Nitsch 4, Schäfer 7, M. Faulstich 3, Goslawski, Wedemeyer 3, Leder 2, Pakdemir 3, Konwert, P. Faulstich 1, Grötken, Lambrecht 1.
Bestnoten: Wenzel, Inkmann (beide TuS), Nitz TuRa).

VfL Kamen – TV Ennigerloh 28:24 (16:10).
VfL-Trainer Detlef Vogt sprach nach Spielschluss von einem „geilen Spiel“ seiner Mannschaft und war zu recht stolz angesichts der Leistung seiner Mannschaft. Nach der ersten Saison-Niederlage zuletzt steuerte der Aufsteiger wieder auf die Erfolgsstraße hin, gewann letztlich souverän gegen einen starken Gegner, wie Vogt den Gegner einstufte. Der lag in der Anfangsphase vorne, Kamen konnte erst nach 19 Minuten mit dem 10:9 erstmals in Führung gehen. Das Spielgeschehen drehte sich dank einer stabilen Deckung, aufgebautem Spiel und erfolgreicher Tempogegenstöße. Zur Pause hatten sich die VfLer bereits ein Polster erarbeitet, führten 16:10 und hielten diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Die fehlenden St. Vogt und M. Keck wurden durch Schlüter, Hohl und Kuropka gut ersetzt. Detlef Vogt: „Es ist immer gut für einen Trainer, wenn er solche Alternativen auf der Bank hat.“
VfL: Mohr, Kissing, J. Keck 1, Schlüter 3, Göke, Lysakowski 5, Umbescheidt 2, Hohl 4, Blickling 1, Kuropka 3, Jagusch 4, Holtmann 3, Brand 1.
Bestnoten: Lysakowski, Hoh, Jagusch.

SuS Oberaden – TV Werne  26:21 (15:8).
Der SuS kam recht schleppend in die Partie und geriet sogar mit zwei Toren in Rückstand. Jedoch ließ sich der Gastgeber nicht beirren, holte auf und ging nach einer Viertelstunde erstmals mit zwei Treffern in Führung. Danach lief es wie geschmiert und durch erfolgreiche Gegenstöße konnte die Führung Tor um Tor ausgebaut werden, so dass Oberaden mit sieben Treffern zur Halbzeit führte. Diesen Vorsprung verwaltete der SuS gekonnt. Nur einmal kurz vor Schluss kam Werne noch einmal auf vier Tore heran, doch zu mehr reichte es nicht, so dass Oberaden als verdienter Sieger von der Platte ging.
Björn Grüter, Trainer SuS: „Wir sind schleppend in die Partie gekommen. Werne konnte daher die Partie zu Beginn ausgeglichen gestalten. Dann haben wir aber durch unsere erste und zweite Welle viele Treffer erzielt und teilweise mit neun Toren geführt. In der zweiten Hälfte haben wir uns dann einige unnötige Ballverluste geleistet, so dass Werne ein wenig näher herangekommen ist. Der Sieg war jedoch nie in Gefahr.“
SuS: Schaumann, Schäfer, Stratmann 4, Rodefeld 3, Jaszmann, Wegelin 2, Titz 2, Schuchtmann 8, Gonschewski 3, Wagner 2, Grosser 2.
Bestnote: H. Schuchtmann.

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