Oberliga-Nachholspiele brachten keine Bescherung für HSC – Webseite gehackt – Weihnachtsbaumverkauf unter 2G

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Fußball: Oberligist Holzwickeder Sport Club schließt das Jahr auf dem 17. Rang und damit ersten Abstiegsplatz ab. Die beiden letzten Begegnungen in der Liga wurden am Mittwoch und Donnerstag gespielt – mit Ergebnissen, die dem HSC nicht unbedingt schmecken konnten.

So siegte der 20., die SG Finnentrop/Bamenohl beim TuS Haltern mit 2:1. Phillip Hennes hatte die Sauerländer in der 43. Minute in Führung gebracht, Farid Kiyan Gilani in der 63. Minute ausgeglichen. Das Siegtor fiel sehr spät. Hasan Do Grusiz traf in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Erfolg der SG Finnentrop. Haltern ist nun direkt hinter dem HSC 18. mit 12 Punkten. Der HSC hat auf dem 17. Rang 14 Zähler auf dem Konto. Die SG Finnentrop/Bamenohl steht nun auf dem 18 Rang mit 13 Punkten. Haltern ist 19. mit zwölf Zählern. Es ist also alles eng zusammengerückt, wobei Haltern und Finnentrop noch weniger Spiele als der HSC absolviert haben.

Am Donnerstag siegte die TSG Sprockhövel dann gegen den Top-Club SG Wattenscheid mit 4:1. Wattenscheid bleibt trotz der hohen Auswärtspleite dennoch Dritter mit 30 Punkten. Sprockhövel verabschiedete sich ein wenig von „unten“ und ist nun mit 20 Punkten Elfter.

HSC-Webseite im Visier von Hackern

Einen Hacker-Angriff vermutet der HSC, nachdem die Webseite www.hsc-holzwickede.de nur noch verschwommen zu sehen war und stattdessen ein Anmeldekasten auf der Seite zu sehen war. „Hier sollte man einen Code eingeben sowie einen Fingerabdruck. Dieses Fenster habe ich in der Form vorher noch nie gesehen“, sagte HSC-Pressesprecher Lars Rohwer gegenüber unserer Redaktion. Und er ergänzt: „Es war sicherlich gut, da nicht draufzuklicken.“ Inzwischen hat der HSC nach Angaben von Rohwer ein Backup aufgespielt – alles scheint wieder zu funktionieren.

sku hat Experten gefragt und gibt Tipps – denn diese Angriffe mehren sich, nicht nur auf Vereins- sondern auch auf Unternehmens-Webseiten. Folgende Hinweise sollten Betroffene beachten:

  1. Lokalisierung des Schadcodes, der auch auf Unterseiten platziert sein kann. Das sind oft ausführbare Dateien wie exe, .bat, ps1und viele weitere.
  2. Erfolg verspricht dann ein Aufspielen eines früheren Backups.
  3. Möglichst eine aktuelle Version des Content Management Systems (CMS) aufspielen. Gerade bei bekannten Systemen wie WordPress, Joomla oder Typo 3 kennen Hacker Schwachstellen und können sie missbrauchen. Neue Versionen dieser CM-Systeme bieten weitgehenden Schutz.
  4. Ganz wichtig: Überprüfung aller Computer der Webmaster nach Schadsoftware.
  5. Änderung der Zugangspasswörter der Webmaster und Berechtigten. Nur Einsatz von sicheren Passwörtern. Das „Passwort Nr. 1“ ist auch 2021 „123456“ und komplett unbrauchbar. Auch der Namen, Vereins- oder Unternehmensname oder Ort ist leicht zu knacken. Oder als Passwörter „Passwort“ oder „sicher“ oder „unsicher“ zu nutzen, ist für Hacker geradezu eine Einladung.

HSC verkauft Weihnachtsbäume am Freitag und Samstag unter 2G

Der HSC weist darauf hin, dass der Weihnachtsbaumverkauf am Freitag, 17. Dezember ab 16 Uhr und am Samstag, 18. Dezember, ab 10 Uhr auf der Opherdicker Haarstrang-Sportanlage unter streng-kontrollierter 2G-Regelung stattfindet. Nur komplett Geimpfte oder Genesene (Erkrankung darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen) bekommen Zugang auf den Sportplatz und können eine Edeltanne erwerben. Das erklärte HSC-Pressesprecher Lars Rohwer gegenüber sku.

Bildzeile: Jetzt ist es offiziell: Der HSC beendet das Jahr 2021 auf dem 17. Rang unter 21 Teams. Aufgrund von Außenseitersiegen in Nachholspielen am Mittwoch und Donnerstag durch die SG Finnentrop/Bamenohl und die TSG Sprockhövel ist alles „unten“ noch enger zusammengerückt. Unser Foto zeigt eine Szene mit dem Abwehrspieler des HSC,  Jonathan Kyeremateng (l.), am 3. Oktober im Spiel gegen Sprockhövel (0:5).

 

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