Oberadener Rumpftruppe kämpft sich zum Auswärtssieg in Senden

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Handball, Verbandsliga Männer: ASV Senden – SuS Oberaden 30:34 (14:16). Die personellen Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel in Senden waren auf Oberadener Seite beileibe nicht gut. Neben Fabian Lauber und Lauris Hajduk fehlten alle Linksaußen und schon früh signalisierte der ohnehin schon angeschlagene Thomas Brannekämper, dass er eigentlich nicht weiterspielen könne. So saß gerade mal ein Auswechselspieler auf der Bank. Es musste zudem umgestellt werden. Ungeachtet dieser Umstände lieferte die Oberadener Rumpftruppe eine vor allem kämpferisch starke Leistung ab, landete den vierten Saisonsieg gegen einen bis dahin ungeschlagenen ASV Senden.

Dass die  Sendener Mannschaft gut ausgebildet ist, zeigte sich auch darin, dass sie von allen Positionen ihre Tore erzielte. So eine Mannschaft muss man erst mal schlagen. Das gelang der stark ersatzgeschwächten Oberadener Mannschaft vor allem durch eine gute Einstellung und starken Kampfgeist. Tim Fehring im Rückraum Mitte spielte überragend, Simon Rodefeld erzielte wichtige Tore, ebenso Bastian Herold am Kreis. In der entscheidenden Schlussphase trug sich zudem Mika Kurr mit wichtigen Treffern ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Senden ging 2:0 in Führung, Rodefeld glich aus (4.). Danach hatten die Gastgeber sogar 12:9 die Nase vorn (22.). Doch Oberaden blieb dran, der angeschlagene Brannekämper glich zum 12:12 aus (25.), biss auch weiter auf die Zähne. Vorbildlich! Zur Halbzeit stand es 14:12. Es blieb aber weiter eng, Rodefeld gelang das 26:23 (44.) und Brannekämper das 30:27 (56.). Mika Kurr stellte schließlich mit dem 33:29 und 34:29 (60.) die Zeichen endgültig auf Sieg.

SuS-Spielertrainer Mats-Yannick Roth: Es war von Minute eins bis 60 ein absolutes Kampfspiel. Das haben beide Mannschaften auch so angenommen und es wurde auch sehr hart um die Tore gefightet. Erst sind wir einem Rückstand hinterher gelaufen. Doch unsere Moral stimmte und noch vor der Halbzeit konnten wir das Spiel drehen, gingen mit zwei Toren Vorsprung in die Pause. Danach kam eine kristische Phase, wo wir kurz nach der Halbzeit wieder den Ausgleich kassierten. Wir haben uns reingebissen, reingekämpft. Dadurch dass wir in der 2. Halbzeit kontinuierlich geführt haben, war das am Ende ein verdienter Auswärtssieg. Wir haben daran geglaubt und auch dafür hart gearbeitet.

SuS: Makus, Schäfer, Herold 5, Rodefeld 6, Mosch 1, Roth, Brannekämper 6, Holtmann 1, Kurr 4, Fehring 11.

Bildzeile: Mit vorbildlicher Moral, einer guten Einstellung und vor allem mit großem Kampfgeist siegte der SuS Oberaden in Senden 34:30.

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