Oberadener Rumpfelf wird für zehn schwächere Minuten bestraft

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Fußball, Bezirksliga: TuS Ascheberg – SuS Oberaden 4:1 (0:1). Die Vorzeichen standen nicht nicht gut für Oberaden. Trainer Bernd Schawohl konnte nur eine Rumpfelf aufbieten. Die schlug sich vor allem in den ersten Minuten ordentlich und geriet erst nach der Pause auf die Verliererstraße. Zu allem Unglück fabrizierte Michael Steinhofer auch noch ein Eigentor, als der Ball nach einer Ecke von seinem Hinterkopf den Weg ins eigene Tor fand.

Die Gäste profitierten auch von einem Selbsttor kurz vor dem Halbzeitpfiff. „Wenn der nicht rein gegangen wäre, dann hätte Daslik das besorgen können, der stand direkt hinter dem Selbsttorschützen“, beschrieb Guido Tönnes die Szene. Der Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Zwar hatte Akyol beim Stande von 1:1 die Chance zur erneuten Führung, stand allein vor dem Ascheberger Tor, doch er vergab. Ebenso Daslik, als er nach dem 2:1 durchaus zum 2:2 hätte egalisieren können, doch im Fünf-Meter-Raum versprang ihm der Ball. Mit dem 3:1 für die Gastgeber war die Partie gegen Oberaden gelaufen.

Guido Tönnes (Sportlicher Leiter SuS): „Das Ergebnis ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir haben ohne Sieben gespielt, Akyol ging angeschlagen in die Partie. Von daher haben wir uns gut verkauft. Kompliment an die zusammengewürfelte Elf. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir das richtig gut gemacht, nichts zugelassen. Leider haben uns zehn unkonzentrierte Minuten nach der Pause ins Hintertreffen gebracht, wir haben da die Grundordnung verloren. Komplett hätten wir sicher ein besseres Ergebnis zustande gebracht. Der Schiedsrichter hätte die rüde Gangart von Ascheberg konsequenter unterbinden müssen.“

SuS Oberaden: Senga, Triller, Orhan, Steinhofer, Daslik, Akyol, Klai (85. Kodas), Liebezeit, Kirschberg, Solac, Müller.
Tore: 0:1 (45.) Eigentor Westhues), 1:1 (53.) Kahlkopf, 2:1 (57.) Hölscher, 3:1 (72.) Eigentor Steinhofer, 4:1 (79.) Bultmann.

Bild: Unterlief ein unglückliches Eigentor – Oberadens Michael Steinhofer

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