Oberaden gelingt Derby-Revanche

844

Handball-Kreisliga: Während Spitzenreiter VfL Brambauer seine Pflichtaufgabe beim Vorletzten HSG Unna II ohne Probleme löste, verbuchten von den übrigen gefährdeten Mannschaften im unteren Tabellenbereich nur HC Heeren zwei wichtige Punkte.

SuS Oberaden II – TuRa Bergkamen III 28:22. Beim Derby (Bild) musste TuRa unter anderem auf „Dose“ Rösener und Hagenkötter verzichten und trat mit einem schmalen Kader von sieben Feldspielern an. Der SuS, der das Hinspiel verloren hatte, kam nur langsam auf Betriebstemperatur und erzielte erst nach sieben Minuten das erste Tor. TuRa lag da mit 2:0 vorne und führte noch 3:1und mit dem 7:6 Oberadens nach 20 Minuten blieb das Ergebnis knapp. Die dann auftretenden Schwächen beim Gast wusste die junge Oberadener Mannschaft zu nutzen und eilte bis zum Wechsel auf 17:10 davon. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Ein Großteil der zweiten Halbzeit mit einem 12:11 unterm Strich für TuRa gehörte der Bergkamener Mannschaft, die nicht ganz unzufrieden war. „Es gab zu viele Fehler während der ganzen Partie“ fand SuS-Trainer Achim Neureiter noch ein Haar in der Suppe.
SuS Oberaden: Lipinski/Schaumann – Turic, Dominik Kreutzer (1), Rene Neureiter (4), Marcel Junge, Jaszmann (3), Schuchtmann (7), Titz, Guminski (4), Dennis Gonschewski (1), David Junge (3), Marc Neureiter (4), Wagner (1).
TuRa Bergkamen: Walter, Wrenger – Grosser (4), Osterwald (3), Schulz, Althusmann (5/1), Florian Müller (4/3), Menschner (1), Grütken (5).

HSG Unna II – VfL Brambauer 22:38. Vom leichten Traum, den Aufstiegsaspiranten ärgern zu können, mussten sich die Unnaer bald verabschieden, zu ernst nahm der Tabellenführer aus Brambauer seine Aufgabe in der Barlach-Halle. Nach dem 1:1 zog der Gast den Spurt an und auf 10:1 davon. Beim Halbzeitstand von 8:21 war das Spiel bereits entschieden. Als der VfL, der munter durchwechselte, bereits auf 36:12 enteilt war, profitierte die HSG bei einem 10:0-Zwischenspurt auch von den Entscheidungen der  Schiedsrichter, die Spieler vom Gegner reihenweise vom Platz schickten und gegen zwei Feldspieler das Tore werfen für Unna kein Problem war und zudem Torhüter Sebastian Schemm die Hände hinter den Ball bekam. Nun wartet in Rhynern eine wichtige Aufgabe auf die Unnaer Mannschaft.
HSG Unna: Daniel Faulstich (31. Schemme) – Wacker (1), Ermel, Rau (2), Grönboldt, Beule (5), Schlappa, Brüggemann (8), Schäfer (3), Bartz (2), Fietz, Krämer.

VfL Kamen II – Werler TV 30:25. Von einem Start-Ziel-Sieg sprach VfL-Trainer Magnus Kuropka. Seine Mannschaft hatte die Niederlage beim RSV Altenbögge gut verdaut und zeigte mit einer Führung von fünf Toren dem Gegner den Weg. Nachdem die Seiten mit 18:13 gewechselt waren, entschied die gastgebende Sieben mit dem Ausbau einer Führung auf zehn Tore nach einer Viertelstunde das Spiel endgültig für sich. Am Kamener Sieg änderten auch die Werler Konter in den letzten fünf Minuten und die Verkürzung des Abstands von fünf Toren nichts.
VfL Kamen: Grams, Gosewinkel – Hoffmann, Dreischhoff, Meding, Mundhenke, Krohne, Heinzerling, Schnabel, Keck, Brenne, Jagusch

TuS Westfalia Kamen – TV Werne 28:22. Die Punkte, die man im Hinspiel am Sim-Jü-Tag in Werne lassen musste, holte sich der TuS Kamen zu Hause zurück. In der Ebert-Halle verlief die Partie gegen den Aufsteiger ähnlich knapp wie einige Wochen zuvor, nur mit dem besseren Ende für das Team von Trainer Dirk Düllmann. Mit dem 15:17-Pausenrückstand lastete noch eine schwere Bürde auf der Kamener Mannschaft. Das änderte sich, als Michael Becker vier Tore in Folge erzielte und mit dem fünften für ein 20:19 sorgte und damit die Wende einleitete. Während der Kamener Trainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden war und die hohe Einsatzbereitschaft lobte, gefiel seinem Werner Kollegen Bernd Hüttemann nur die erste Halbzeit.
TuS Kamen: Kissing, Eckmann, Oebbeke – Lukas, Bober, Goeken (1), Maaz (6), Lehnen, Ebbing (5), Witt (4), Becker (11/5), Beier (2), Schnell (2).

HC Heeren II – Westfalia Rhynern 27:21. In diesem Kellerduell gelang dem HC Heeren ein wichtiger Sieg. In dem von Hektik und vielen technischen Fehlern geprägten Spiel konnte sich das Team von Bernd Bolle am Ende durchsetzen. Nachdem mit dem knappen 11:10-Vorsprung Heerens die Seiten gewechselt wurden, legte die heimische Mannschaft den Grundstein zum Sieg Mitte der zweiten Halbzeit, in dem sie sich mit drei Toren absetzen konnte. Diesen Vorsprung ließen sich die Heerener bis zum Schluss nicht mehr abnehmen.
HC Heeren: Geier, Wenzel, Stehling, Denger, Hünervogt, Jansen, Rother, Leniger, Wetthauer, Eisenmann, Stock, Müller.

SG Massen II – RSV Altenbögge 21:33. Es muss alles stimmen, um gegen den RSV, wieder mit Urlauber Tino Stracke im Team, zu bestehen. Dementsprechend war die Einstellung der Massener, die auf Bothe, Kern, Brinkmann, Bürgel und Vögeding verzichten mussten. Mit der nötigen Kraft hielt die SGM-Sieben dagegen und lag nach zwanzig Minuten nur 8:11 zurück. Der Bruch kam mit der Auswechslung von drei Spielern und die geduldig ihre Angriffe ausspielenden Gäste bauten ihre Führung bis zum Wechsel auf 16:10 aus. Nach der Pause erzielte der RSV sieben Tore in Folge und brach damit den Willen Massens. Die Altenbögger nahmen zum Schluss den Gang etwas raus, sonst hätte es noch schlimmer für die Massener enden können. „Es reicht nicht, wenn nur zwei oder drei Spieler ihre konstante Leistung abliefern. Ich hoffe jetzt, dass jedem Spieler unsere Lage bewusster geworden ist, sonst werden noch schwere Wochen auf uns zukommen“ hofft SGM-Spielertrainer John Weil auf eine Steigerung in den nächsten Spielen.
SG Massen: Kevin Borowski, Sascha Borowski – Risse, Dickmann (3), Crämer (1), Brandt (4), Weil (5), Jonas (3), Witte (2/1), Kusnierz, Segiet, Grondwald, Diste (3/1), Wladacz.
RSV Altenbögge: Springhoff (47. Hoffmann) – Michalik (7), Geckert (2), Pieper (1), Beutner (7), Bajramovic (5), Lubanski (1), Althaus (2), Stracke (7), Lublow (1), Richter.

Bild: Patrick Opierzynski

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.