Nur noch geringfügige Veränderungen im Tabellenbild

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Handball-Kreisliga: Am letzten  Spieltag der Handball-Kreisliga Hellweg gab es nur geringfügige Veränderungen im Tabellenbild. Durch die Niederlage von RSV Altenbögge gegen Meister VfL Brambauer ist der Vorsprung von Vizemeister SuS Oberaden II als bestem Aufsteiger auf den Dritten Altenbögge auf zehn Punkte angewachsen. Am Tabellenende wäre HSG Unna II Absteiger, wenn nicht der VfL Kamen II als Zwangsabsteiger die Klasse räumen muss.

TuRa Bergkamen III – Westfalia Rhynern 33:24.  Ein gelungener Saisonabschluss für TuRa Bergkamen als Tabellenachter gegen einen tapfer kämpfenden Absteiger aus Rhynern. In den ersten zwanzig Minuten hielt der Gast aus Hamm gut mit. Nach fünfzehn Minuten stand es 6:6. Nach einem Zwischenstand von 10:8 nach zwanzig Minuten führte Bergkamen, erstmals mit einer voll besetzten Bank,  beim Wechsel mit 16:12 dann schon etwas deutlicher. Obwohl Bergkamen nach der Pause durchwechselte, wuchs der Vorsprung. Das 30:22 durch Lars Althusmann war gleichzeitig der 700. Treffer Bergkamens. Jörg Rösener (im Bild beim urfversuch) war mit 176 Toren in zwanzig Spielen Bergkamens erfolgreichster Torschütze vor Lars Althusmann mit 107. Ein Dank sprach Betreuer Peter Krause Zeitnehmerin Birgit Osterwald aus, die bei fast allen Spielen dabei war und versprochen hat, auch in der kommenden Saison weiter zu machen.
TuRa Bergkamen: Michels, Westbomke – Osterwald 1), Steinhof (1), Althusmann (6), Klaus Müller, Rösener (10), Menschner (4), Grütken (4), Marcel Schulz ( (2/1), Wadulla (4), Bismark, Rüdiger Kneller, Wolter (1).

RSV Altenbögge – VfL Brambauer 28:34. Beide Teams einigten sich darauf, es locker angehen zu lassen. Dennoch war es lange Zeit spannend. Bevor die Seiten mit einem 15:15-Gleichstand getauscht wurden, wechselte die Führung ständig. Nach der Pause verschaffte sich zunächst der RSV, der auf Dennis Geckert, Tino Stracke, Matthias Michalik und Bernd Lublow verzichten musste, leichte Vorteile mit einer 19:17-Führung. Nach einer Viertelstunde stellte der VfL Brambauer, der auf einige angeschlagenen Stammkräfte verzichten musste, den 23:23-Ausgleich her. Am Ende wurde der Meister VfL Brambauer noch deutlicher Sieger. Das störte niemanden in der Halle, schließlich feierten die Handballerinnen des RSV den Aufstieg in die Kreisliga. Trainer Uwe Nitsch war dennoch zufrieden, er setzte mit Lukas Florian, Yannik Nitsch und Tjorben Pflug Nachwuchsspieler ein, die erfolgreich waren.
RSV: Joneleit, Springhoff – Pieper (1), Althaus (3), Pflug (5), Beutner (5), Lubanski (3), Bajramovic (4), Florian (4), Richter (3), Yannik Nitsch (1).
VfL Brambauer:   Kirejewski, Müller – Ruch (5), Rykowski (3), Freiss(4),  Bangemann 3), Wolke (1), Nowak (6), Eder (6), Schmidt (1), Pape 3).

SG Massen II – Werler TV 29:16.  Obwohl SG Massen mit einem Rumpfkader, selbst der rückenkranke Uwe Brinkmann musste aushelfen, wurde es ein erfolgreicher Saisonabschluss. Ein Lichtblick war „Abgänger“ Marius Dickmann, der aus beruflichen Gründen verzieht.  Immerhin hat er achtzehn Jahre bei der SGM verbracht. In den ersten zehn Minuten fielen ganze drei Tore. Da Massen viele Chancen ungenutzt ließ, musste man sich bis zur Halbzeit mit einem 16:16-Unentschieden begnügen. In Halbzeit zwei konnte sich Gastgeber Massen, bei dem Rust als Trainer auf der Bank aushalf, mit angezogenem Tempo und durch gute Deckungsarbeit und Stellungsspiel Tor für Tor absetzen. Da konnte der Gast aus Werl, der nur mit einem Auswechselspieler anreiste, nicht mehr mithalten und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben.
SG Massen: Kevin Borowski, Sascha Borowski – Witte 4/3), Segiet (2), Diste (4), Risse (4), Brandt (2), Dickmann (9), Kusnierz, Brinkmann (1).

VfL Kamen II – TuS Westfalia Kamen 32:40.  Beim „kleinen VfL“, der in der nächsten Saison vom großen VfL (1.M.) abgelöst wird, gelang den Nachbarn von der Weddinghofener Straße trotz eines reduzierten Kaders ein klarer Abschlusssieg. Teilweise wurde recht ansehnlicher Handball geboten. Der aus der Ersten verstärkte VfL führte anfänglich 4:2, bekam dann aber die Spielfreude der Düllmann-Sieben, die bereits nach zehn Minuten die Weichen für einen klaren Auswärtssieg stellte, zu spüren. Aus einer guten Mannschaftsleistung ist bei der Westfalia Maiko Maaz herauszuheben, der durch Traumzuspiele seiner Mitspieler zum erfolgreichsten Torschützen (17!) beim Sieger wurde. Auch Henne und Goeken und Oebbeke im Tor glänzten. Mit den Eindrücken der letzten Spiele startet Dirk Düllmann im Juni mit den Vorbereitungen für die neue Saison.
TuS Kamen: Kissing (21.-50) Oebbeke – N. Eckmann, Lukas (1), Bober (4), Goeken (6), P. Eckmann (1), Henne (4), Maaz (17/1), Lehnen (2), Ebbing (2), Beier (3/1).

SuS Oberaden II – HSG Unna II 42:25. Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr, denn der SuS stand als Vize schon einige Zeit fest, Unna bleibt der Gang nach unten erspart. Die Fronten waren beim 22:11 zur Halbzeit schon geklärt. Erfreulich aus Oberadener Sicht war es, dass Trainer Achim Neureiter munter durchwechseln konnte. Er zeigte sich sehr zufrieden und saß mit der Mannschaft anschließend bei einer Pizza gemütlich zusammen. Als Aufsteiger haben sich die Oberadener gut geschlagen. Unna, in den Leistungen sehr schwankend, kam aus dem Tabellenkeller nicht hinaus.
SuS Oberaden: Lissner, Schaumann – Turic (2), Dominik Kreutzer (3), Schäfer (1), Rene Neureiter (5), Schuchtmann (8), Stratmann (2), Titz (1), Guminski (7), Marc Neureiter (3), Wagner (7).

Lüner SV II – HC Heeren II 36:26. Mit zehn Toren Unterschied zeigte der Lüner SV deutlich, wer Herr im Hause ist. Nach dem 5:5 setzte sich die gastgebende Sieben über 11:7 und 16:9 auf 18:11 zur Halbzeit ab. Danach konnte der Lüner SV sein Spiel runter spielen. Heerens Trainer Bernd Bolle war mit der Angriffsleistung seiner Mannschaft, die vom Druck befreit ist, noch zufrieden, nicht aber mit der Chancenauswertung. „Abwehrarbeit fand so gut wie gar nicht statt“ erklärt Heerens Coach den deutlichen Ergebnisunterschied und freut sich jetzt auf die Pause.
Lüner SV: Terhalle/Hangebrock – Hentschel (3), Hadac (2), Mai (1), Lieneke (6/3), Schlösser (5), Schmidt (8/1),  Niklas Weber (2), Wiechert (1).
HC Heeren: Geier, Wellner – Stehling, Stock, Wetthauer, Müller, Segiet, Leniger, Rother, Tecklenborg.

Soester TV III – TV Werne 33:27. Nach der guten Vorstellung eine Woche zuvor hätte Wernes Coach Bernd Hüttemann die Saison gerne mit einem Sieg beendet. Die Werner mussten aber schon bald erkennen, dass es gegen den Mitaufsteiger nicht leicht werden würde. Da der Werner Coach einen Soester Spieler, gegen den kaum ein Mittel bestand, nicht auf der Rechnung hatte, lag die STV-Sieben ständig vorne.  Soest beendete den Abschnitt mit einer 15:13-Führung. Nach der Pause ließen die Soester nicht locker und zeigten weiterhin ihre Dominenz. Die Gäste, bei denen die Kräfte nachließen, kamen dagegen nicht an und mussten sich am Ende mit einer nicht unverdienten Niederlage abfinden.
TV Werne: Rensmann, Wulfert – Abdinghoff, Bade (8), Berg (6), Bolduan (3), Havers, Brocke (1), Melcher (1), Große Budde, Gröblinghoff.

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