Nur noch Endspiele für HCT II und die „Cobras“

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Handball-Landesliga: Während der HC Heeren die restlichen Saisonspiele frei von jeglichem Druck spielen kann, gibt es sowohl für die Cobras aus Oberaden, als auch für den HC TuRa Bergkamen II nur noch Endspiele: Oberaden muss alles gewinnen, um aus der Landesliga rauszukommen, der HCT muss alles gewinnen, weil er in eben dieser Liga bleiben will.

HC TuRa Bergkamen II – RE Schwelm (Samstag, 19.15 Uhr). Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer für den HC TuRa. Bei fünf verbleibenden Spielen fällt es schwer das Heimspiel gegen RE Schwelm (unteres Mittelfeld) nicht als letzte Chance zu bezeichnen. Sollte das Team von Trainer Wilfried Weigel  (Bild) keinen Sieg einfahren, sinken die Chancen auf den Klassenerhalt trotz des vielversprechenden Restprogramms rapide. Es ist also zu erwarten, dass der HCT alles in die Waagschale wirft, um nach dem 36:28-Sieg im letzten Heimspiel gegen Altena und der darauf folgenden Pleite in Lüdenscheid wieder aufhorchen zu lassen. Im Hinspiel in Schwelm fuhr Bergkamen einen der drei Saisonsiege ein.

TV Arnsberg – HC Heeren (Samstag, 19.30 Uhr). Der HC Heeren könnte den abstiegsbedrohten TuRanern Schützenhilfe leisten: Der TV Arnsberg steht mit fünf Punkten Vorsprung auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Heeren, das sich durch einen starken Lauf in den letzten Spielen mittlerweile auf den vierten Platz geschoben hat, geht als klarer Favorit in die Partie. Auch der engagierte Auftritt im Kreispokalfinale gegen den HC TuRa Bergkamen hat gezeigt, wie gut das Team von Kai Harbach momentan in Form ist. In den letzten beiden Ligaspielen traf Heeren 87 mal ins gegnerische Tor, die Zuschauer dürfen sich also wohl erneut auf ein attraktives Spiel freuen. Das Hinspiel gewann der HCH deutlich mit 38:28.

SuS Oberaden – VfL Eintracht Hagen III (Samstag, 19.45 Uhr). Mit jedem Sieg kommt der SuS Oberaden der Verbandsliga einen großen Schritt näher. Zwar war das letzte Spiel in Halingen das vermeintlich schwierigste Spiel des Restprogramms, doch auch die letzten fünf Spiele sind für die Cobras echte Prüfsteine. Hagen steht zwar nur auf dem neunten Tabellenplatz, darf aber keineswegs unterschätzt werden.  Das Hinspiel in Hagen gewann das Team von Ralf Weinberger nur denkbar knapp mit 34:32. Außerdem weiß man bei einer dritten Mannschaft nie, wer am Ende auf dem Feld steht. Grund zur Verstärkung des Kaders besteht in Hagen aber eigentlich nicht: Der Klassenerhalt ist bereits gesichert.

Oberadens Verfolger Sundwig spielt am Samstagabend in Halingen.

 

 

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