Notizen aus der Fußball-Kreisliga A

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SuS Lünern: Tim-Marvin Kleff und Nils Kitschke, die morgens noch in Rünthe mit der A-Jugend gespielt hatten, kamen für die Senioren zum Einsatz und belohnten sich jeweils mit Treffern. „Eine Randnotiz“, sagt SuS-Trainer Alexander Berger. „Ich denke, dass die beiden ab nächstes Jahr im Seniorenbereich auf Sicht und mit dem entsprechenden Engagement Fuß fassen können.“  Kai Hutmacher (Bild) verlässt den SuS und schließt sich Westfalenligist SV Holzwickede an. Berger: „Der Verein SuS Lünern und ich wünschen ihm alles Gute für die höherklassige Herausforderung.“

SuS Oberaden: Coach Frank Lewandowski sieht der anvisierten Regelung für die kommende Saison, eine Gelb/Rote Karte mit einem Spiel Sperre zu belegen, skeptisch entgegen. Er wünsche sich grundsätzlich mehr Fingerspitzengefühl bei den Schiedsrichtern und das richtige Maß: „Ich habe zuletzt häufig beobachtet, dass es unheimlich schnell gelb gibt, wenn man beim Schiri nachfragt oder diskutiert. Das gehört zum Fußball doch auch dazu. Für gelbwürdige Vergehen wird die Karte aber häufig stecken gelassen. Da finde ich, sollte das Maß stimmen. Das soll jetzt auf keinen Fall heißen, dass die Schiris sich alles gefallen lassen sollen, was geredet wird, aber überempfindlich sollten sie auch nicht sein.“

SuS Kaiserau II: Jens Römer hat sich in der Partie gegen den SSV Mühlhausen-Uelzen II einen dreifachen Bänderriss zugezogen und wird mehrere Wochen fehlen.“

BSV Heeren: „Ich finde es eine Frechheit, in welchem Zustand die Stadt Fröndenberg den Platz in Bausenhagen belässt. Ich bin sicher, dass der Verein SV Bausenhagen, wenn er denn die Geräte geliehen bekommt, den Platz auch selbst in einen spielfähigen Zustand verwandeln wird – allein um die eigenen Akteure in Training und Spiel vor Verletzungen zu schützen. Jeder Ascheplatz birgt weniger Verletzungsgefahr als die Anlage. Das kann man Verein und gegnerischen Teams nicht weiter zumuten.“

SV Afferde: Sascha Siegner, Spielertrainer von Aufsteiger SVA, ist mit den Leistungen seiner Elf in dieser Saison im Großen und Ganzen mehr als einverstanden: Einziges Manko, dass sich allerdings wie ein roter Faden durch die bisherige Saison zieht: „Wir sind schon mehrfach in Führung gegangen, konnten diese aber nicht verteidigen und zogen letztendlich den Kürzeren. Ich denke, das liegt an der noch fehlenden Cleverness. Ich hoffe, dass wir daraus Lehren für die kommende Saison ziehen“, so Siegner nach dem bitteren 1:2 gegen Fröndenberger. Der SVA ging in Führung, musste aber in der Schlussphase per Doppelschlag die Wende hinnehmen und die Punkte abgeben.

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