Noch zwei Siege müssen für den SuS her

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Handball-Landesliga

Oberaden mit Kampfsieg

SuS Oberaden – SG Schalksmühle-Halver II 33:29 (17:14). Spielerischen Glanz zeigten die Oberadener „Cobras“ im Heimspiel gegen Schalksmühle nicht gerade. Allerdings wird danach wohl in zwei Wochen niemand mehr fragen, denn die zwei Punkte holte sich der SuS trotzdem.

In der Defensive fehlten Oberaden über weite Strecken die Absprachen, so dass Schalksmühle häufig den Kreisläufer in Szene setzen konnte. Auch im Angriff offenbarten sich am Samstagabend Schwächen: Es haperte in der Chancenauswertung. So blieb Schalksmühle stets auf Tuchfühlung. Der SuS brachte die beiden Punkte am Ende jedoch nach Hause. „Wenn wir jetzt noch vier Punkte aus drei Spielen holen, redet am Ende niemand mehr über so ein Spiel“, ist sich Oberadens Rechtsaußen und siebenfacher Torschütze Mats-Yannick Roth sicher und spielt gleichzeitig auf das Oberadener Ziel an: Zwei Siege aus den verbleibenden drei Spiel und der Aufstieg in die Verbandsliga ist geschafft.
SuS: Wiemschulte (1.-40.), Vogel (41.-60.) – Bachtrop, Schichler (2), Pohl (10), Salzmann, Uhlenbrock (2), Eickmann, Stennei (7/2), Roth (7), Herold (1), Neureiter (4).

HCT geht unter und Konkurrenz punktet

HTV Sundwig-Westig – HC TuRa Bergkamen II 48:21 (26:13). Beim Tabellenzweiten der Landesliga Staffel 4 gab es wie erwartet nichts zu holen für den HC TuRa Bergkamen. Bereits zur Halbzeit machte Sundwig fast die 30 voll und knackte am Ende sogar beinahe die 50 Tore Marke. Was das Ganze noch bitterer macht: Sowohl Arnsberg als auch Lüdenscheid gewannen ihre Spiele, was zur Folge hat, dass der HC TuRa diese beiden Mannschaften auch rechnerisch nicht mehr einholen kann. Einzig der RE Schwelm, gegen den TuRa den direkten Vergleich gewonnen hat, ist noch in Reichweite. Um diesen einzuholen, müsste das Team von Wilfried Weigel allerdings alle verbleibenden Spiele gewinnen und Schwelm alle verbleibenden Spiele verlieren. Es scheint also fast festzustehen, dass man in Bergkamen für die Bezirksliga planen muss.

Heeren zurück in der Erfolgsspur

HC Heeren – HSG Hohenlimburg 34:30 (20:12). Nach einem kleinen Ausrutscher in Arnsberg hat der HC Heeren umgehend den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden: Gegen den Tabellendritten aus Hohenlimburg setzte sich der Tabellenfünfte mit 34:30 durch. Den Grundstein für den Heimsieg, der den HCH bis auf drei Punkte an die HSG heran bringt, legten die Schützlinge von Kai Harbach im ersten Durchgang. Gewohnt offensivstark netzte Heeren im ersten Spielabschnitt 20 mal ein. Da die Defensive lediglich zwölf Tore zuließ, stand ein komfortabler acht Tore Vorsprung beim Seitenwechsel auf der Anzeigetafel. In Hälfte zwei schaffte es Hohenlimburg dann besser ins Spiel zu kommen und verkürzte das Ergebnis. Die HSG gewann den zweiten Durchgang sogar mit 18:14. Aufgrund der ersten Halbzeit reichte dies jedoch nicht, um das Spiel zu drehen. Heeren holte aus den letzten sieben Spielen zwölf von 14 möglichen Punkten. – SV –

Bild: Patrick Opierzynski

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