Noch kein Stopp in der 3. Frauenhandball-Bundesliga – beim KSV ruht der Trainingsbetrieb

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Handball: Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) muss die Meisterschaftsrunde 2019/20 für die 1. und 2. Bundesliga abbrechen. Grund hierfür ist die sich zuspitzende Situation das Corona-Virus betreffend. Sportliche Absteiger aus der 1. und 2. Bundesliga gibt es nicht. Ob auch der Spielbetrieb in der 3. Liga West, wo der Königsborner SV Zuhause ist, gestoppt wird, bleibt noch offen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen in Bezug auf das Corona-Virus und in Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedsvereinen sieht der HBF-Vorstand sich gezwungen, die aktuelle Bundesliga-Saison 2019/20 abzubrechen. Gleichzeitig hat der Vorstand beschlossen, dass es für die laufende Saison keine sportlichen Absteiger aus der 1. und 2. Bundesliga gibt. Über mögliche Aufsteiger sowie die Vergabe der internationalen Startplätze wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Schon jetzt stehen die 14 Erst- und 16 Zweitligisten im Hinblick auf die kommende Saison vor enormen, nie dagewesenen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Der Spielbetrieb in der 3. Frauen-Bundesliga ruht derzeit zwar, doch eine Weisung über das mögliche Saisonende vonseiten des HBF-Vorstand ist noch nicht erfolgt. Im Gespräch mit SKU ließ KSV-Trainer Kai Harbach jedoch durchblicken, dass er mit einem Abbruch des Spielbetriebes rechne. Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht gefallen. „Viel wichtiger ist für mich“, so Harbach, „dass meine Spielerinnen die Corona-Pandemie gesundheitlich schadlos überstehen. Derzeit ruht bei uns der Trainingsbetrieb.“

Bild: KSV-Trainer Kai Harbach – hier im Gespräch mit seinen Spielerinnen – rechnet auch mit einem Abbruch des Spielbetriebes in der 3. Liga.

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