NKSU-Vorstand online gewählt

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Karate: Fußtritte und Schläge im Wohnzimmer, in der Garage oder in der Küche sind für den Nippon-Karate-Sport Unna e.V. längst zur Gewohnheit geworden. In der Corona-Pandemie mussten sich die Karateka komplett umstellen und aufs Online-Training zu Hause ausweichen. Die allgemeinen Einschränkungen führten zu einer weiteren Premiere: Die diesjährige Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch fand ebenfalls am Bildschirm statt.

Die Mitglieder hatten sich vor ihren Computern und Laptops versammelt und gaben per Handzeichen ihr Votum für den Vorstand ab. Vereinschef Heinrich Andretzki und Stellvertreterin Nicole Kipphardt wurden wiedergewählt und Lukas Asyngier zum neuen Geschäftsführer ernannt.
Mit einer Schweigeminute gedachten die NKSU-Mitglieder auch des legendären Hanshi Fritz Nöpel aus Kamen, der den Karatesport in Deutschland maßgeblich mitgeprägt hatte und vor wenigen Tagen im Alter von 85 Jahren verstorben war.
Großen Raum nahm der Rückblick auf das auslaufende Jahr ein, das vor allem der Vereinsführung, Cheftrainer Wolfgang Stramka und den Jugendtrainern einiges abverlangt hat. Damit das Training weiterlaufen konnte, wurden völlig neue Konzepte entwickelt. Auf diese Weise konnten die Kareteka ihre wöchentlichen Übungen bei Videokonferenzen auch auf engstem Raum absolvieren.
Nach den Sommerferien war für einige Wochen ein Außentraining mit genehmigtem Hygienekonzept und Abstandsregeln vor der Halle möglich. Seit der Verschärfung der Schutzmaßnahmen ist der Verein wieder ins digitale Dojo zurückgekehrt.

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