Niederlagen für die heimischen Landesliga-Frauen

704

Fußball, Frauen-Landesliga 2: Fortuna Freudenberg – Holzwickeder SC 1:0 (1:0). Wer als krasser Außenseiter nur durch einen unglücklichen Elfmeter auf die Verliererstraße geschickt wird, kann dennoch erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Das trifft an diesem Wochenende für die Landesligafrauen des HSC zu, denen kaum jemand zugetraut hätte, dass sie beim Tabellensechsten etwas würden ausrichten können.

Aber die Schützlinge von Sebastian Benett zeigten eine sehr gute Leistug, auch wenn sie letztendlich mit leeren Händen da standen. Und da war die 11. Minute, in der der Schiedsrichter einen Strafstoß gegen die Gäste, der zum 1:0 führte. In der Folgezeit war Holzwickede keinesfalls auf verlorenem Posten. Im Gegenteil: Hätte der HSC die Glücksgöttin zur Seite gehabt, die die Freudenbergerinnen in ihren Namen tragen, nämlich Fortuna, dann wäre zumindest ein Unentschieden drin gewesen. Aber so konnten sich der HSC lediglich darüber trösten, dass auch Niederaden die Punkte abgab und durch das Torverhätnis weiter hinter den Holzwickederinnen rangiert.
HSC: Glowka, Schrage, Fischer, Frohwein, Schmidt, Küster, Golisch (62. Jendretzke), Stollburges, Pries (85. Loos), Seketa, Salm.
Tor: 1:0 (11.) Strafstoß.

Frauen-Landesliga 3: VfL Wolbeck – BSV Heeren 2:0 (0:0). Das hatte man sich beim BSV Heeren ganz anders vorgestellt. Nach dem 2:0-Hinspiel-Sieg sollte es wieder ein Dreier werden. Doch es kam anders. „Wir haben eine enttäuschede Leistung geboten“, fasste BSV-Co-Trainer Andre Freitag die 90 Minuten zusanmmen. Das fing schon damit an, dass die Heerener Frauen in den ersten 20 Minuten drei Hundertprozentige nicht verwerten konnten. Auch eine Halbzeitansprache führte zu keiner Besserung. Nach einem Standard lag man sogar 0:1 hinten und ein Konter-Tor bedeutete den 0:2-Endstand. „Schnell vergessen und es beim nächsten Mal besser machen“, so hakte der Heerener Coach die schlechte Vorstellung ab. Bei den BSV-Frauen fehlten wichtige Stammspielerinnen.
BSV: Schleimer, Mertens, Biermann (74. Strothmüller), Glänzer, Rosenberg (56. Ayden), Helm (74. Kuschel), Schmied, Stadter, Blawat, Bäsig, Schnatmann.
Tore: 1:0 (65.), 2:0 (85.).

Frauen-Bezirksliga 4: TuS Wickede/R. – Holzwickeder SC II 1:2 (1:0). Auf die 2. Frauenmannschaft des HSC ist Verlass. Auch beim Auswärtsspiel in Wickede/Ruhr zeigten die Schützlinge von Markus Schwarz eine geschlossene Leistung und brachten verdient die drei Punkte mit. Bis zu 60. Minute lief es jedoch nicht nach Wunsch, denn da führte Wickede durch ein Tor aus der 8. Minute immer noch mit 1:0. Aber ein tolles Freistoßtor von Larissa Steinröder leitete dann die Wende ein, und in der 81. Minute war die eingewechselte Eva-Maria Dreier zur Stelle und nutzte ein Unsicherheit der Wickeder Torfrau zum alles entscheidenden Siegtor.
HSC II: B. Schulz – C. Schulz, Köhler, Langer (46. Reuther), Frank, Steinröder, Mai, Friedrich, Sickmann, Das, Koepe (78. Dreier).
Tore: 1:0 (8.), 1:1 (60.) Steinröder, 1:2 (81.) Dreier.

Bild: Absolut unzufrieden war BSV-Spielführerin Ramona Schnatmann nach dem enttäuschenden 0:2 in Wolbeck /Foto Bodo Goeke

Vorheriger ArtikelInternationaler Jugendfußball in Langschede und Frömern – NAC Breda gewinnt U12Junior-Cup
Nächster ArtikelRSV Unna begrüßt über 500 Breitensportler aus ganz Deutschland zur 38. Radtourenveranstaltung „Vom Hellweg zum Möhnesee“.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.