Nichts zu holen für die heimischen Verbandsligisten

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Handball Verbandsliga Männer. Nichts zu holen gab es für die beiden heimischen Verbandsligisten bei ihren Auswärtsspielen. Bei den Personalproblemen der beiden Bergkamener Teams war das fast schon zu befürchten.
In der Verbandsliga ist eine Entscheidung in Bezug auf den Abstieg gefallen. Der PSV Recklinghausen und der TuS Borussia Höchsten müssen den Gang in die Landesliga antreten.

TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen 32:22 (18:11). Nicht gerade unglücklich war Spielertrainer Thomas „Tomek“ Rycharski nach der Niederlage beim Tabellenführer in Kreuztal. „Die hatten drei aus der Ersten dabei und wir drei aus der Zweiten und das war der Unterschied“, sagte er nach dem Schlusspfiff augenzwinkernd. „Zu der Niederlage gibt es kein Wenn und Aber“, gab er zu, dass an diesem Tag nicht mehr drin war. „Wir hätten noch drei Tage spielen können, ohne dass wir näher als auf fünf Tore herangekommen wären.“ „Tomek“, der selber wegen Leistenproblemen nur 15 Minuten aktiv ins Spielgeschehen eingreifen konnte, gab den drei Spielern aus der Zweiten, 30 Minuten Einsatzzeit. „Die hatten auf jeden Fall ihren Spaß daran.“
HC TuRa I: J. Domanski (1. – 30.), Bommer (ab der 30.); Bicker (3), Fröhling (1), Nowaczyk (6/4), Reininghaus (2), Rycharski (1), Terbeck (4), Trost (3), D. Moog (2), Grosser.

HSV Plettenberg/Werdohl – SuS Oberaden 36:32 (17:13). Anfangs verlief die Partie in Plettenberg sehr ausgeglichen. Nach 20 Minuten konnten sich die abstiegsbedrohten Sauerländer dann absetzen, da die Gäste aus Oberaden gute Chancen nicht nutzen konnten. Nach dem Wechsel versuchte es Trainer Ralf Weinberger mit einer 4:2-Deckung gegen den Rückraum des HSV. Trotzdem schaffte Plettenberg es, sich teilweise auf sechs Tore abzusetzen. Das war aber noch nicht die Entscheidung. Drei Minuten vor dem Ende hatte der ersatzgeschwächte SuS die Chance auf zwei Tore zu verkürzen. Diese wurde aber ebenso vertan wie drei Strafwürfe. „Wir sind auf jeden Fall nicht untergegangen“, stellte Weinberger nicht unzufrieden fest.
SuS Oberaden: Caspari, Schäfer; Fehring 2, Hayduk 2, Herold 2, Neureiter 9, Notthoff, Pohl 4, Schichler 1, Schumacher 1, B. Stennei 10/3, Rossfeld.

Bild: Thomas „Tomek“ Rycharski (re.) spielte in Ferndorf nur 15 Minuten.

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