Neue Coronaschutzverordnung bringt neue Lockerungen im Sport

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Fußball: 300 statt 100. So heißt es in der neuen Coronaschutzverordnung, die das nordrhein-westfälische Kabinett am Sonntag (12. Juli 2020) beschlossen und bis zum 11. August 2020 Gültigkeit hat. Also, 300 Zuschauer dürfen fortan die Fußballspiele auf den Sportplätzen besuchen. Auch die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Das wird unter anderem die Handballer freuen, denn es sind wieder Handballspiele mit voller Bank möglich

Ab 15. Juli 2020 gilt also eine neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO), mit der erneute Lockerungen für den Mannschafts- und Kontaktsport einhergehen. Mit den Neuerungen dürfen sich unter anderem nun auch bis zu 300 Zuschauer auf einer Sportanlage aufhalten. Alles natürlich unter der Voraussetzung der Einhaltung der CoronaSchVO sowie der ausgearbeiteten Hygienekonzepte vor Ort. Nicht beeinträchtigt sind Abstandsgebote. Das bedeutet: Zuschauer müssen sich um die Platzanlage verteilen. Dicht an dicht gedrängt stehen dürfen sie nicht.

Im Wesentlichen beinhaltet die neue Schutzverordnung zwei wichtige Neuerungen, die sich auf den direkten Alltag der Vereine im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) auswirken. Zum einen gilt im nicht-kontaktfreien Sportbetrieb, worunter auch der Fußball fällt, für das Training und den Wettkampf (drinnen und draußen), eine Obergrenze von 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zum anderen dürfen nun bis zu 300 Zuschauer eine Sportanlage (drinnen und draußen) betreten. Das bedeutet, dass zum Beispiel Fußballspiele kein durch eine Gesundheitsbehörde genehmigungspflichtiges Konzept brauchen, wenn die Zuschauerzahl auf der Sportanlage bei unter 300 Personen liegt.

Großveranstaltungen bleiben weiterhin bis zum 31. Oktober untersagt

Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben allerdings weiterhin bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Bei allen sportlichen Vereinsaktivitäten sind weiterhin die grundsätzlichen Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

Weiter heißt es in der Mitteilung des NRW-Kabinetts: „Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht.“ Das wird unter anderem Handballmannschaften freuen. Denn es ermöglicht nun wieder Handballspiele – sogar mit voller Bank.

Bildzeile: Beim Freitag-Testspiel des SuS Oberaden gegen Rünthe galt noch die Regel von 100 Zuschauern. Es kamen mehr und etwa 30 mussten abgewiesen werden. Das dürfte in Zukunft bei der 300Regel seltener passieren. Das ausgearbeitete Hygienekonzept klappte im Römerbergstadion.

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