Nachholspiele komplettieren Spielplan und Tabelle in den Bezirksligen

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Fußball-Bezirksliga: Dienstag und Mittwoch stehen Nachholspiele auf dem Programm. Einzig der Königsborner SV hat seine Begegnung in Wethmar (3:5) am 18. April bereits absolviert. Jetzt kann die Tabelle weiter komplettiert werden.

Der Ärger über den späten Ausgleich in Husen/Kurl ist beim VfL Kamen noch nicht ganz verflogen. VfL-Trainer Torsten Lenz (im Bild re.): „Da haben wir zwei Punkte verloren.“ Er ist aber sicher, dass „auf diesem unmöglichen Geläuf“ auch noch andere Mannschaften Federn lassen werden. Jetzt gilt die ganze Konzentration der Partie am Dienstagabend (19 Uhr) im Jahnstadion dem FC Nordkirchen. Lenz nahm den Gegner am Samstag in Kaiserau unter die Lupe. Sein Urteil „Schlagbar“ Weitere Punkte will man nicht mehr einbüßen, der Kampf um Platz eins ist noch lange nicht eingestellt. R. Botta fehlt nach seiner Roten Karte, dafür steht Glanc im Tor. Ansonsten ist der Kader komplett.

Beim SuS Kaiserau weiß man, dass die Negativserie schnell ein Ende haben muss, um nicht noch tiefer in die Abstiegszone zu rutschen. Gegen Weddinghofen war der Auftritt peinlich, zuletzt gegen Nordkirchen auch nicht viel besser. Da stand fast eine A-Jugendmannschaft auf dem Platz. Unerfahren, nicht robust genug und mit wenig Zug zum generischen Tor. „Eine schwierige Situation“, weiß Trainer Patrick Rakoczy, „aber personell wird sich kaum etwas ändern.“ T. Milcarek, Wilmans, Arnold und Jankowski fallen weiter aus, Arthur Rakoczy sowieso. Mittwoch (15 Uhr) müssen die Schwarz-Gelben beim Hörder SC antreten. Dann folgen die Spiele beim FV Scharnhorst und Holzen-Sommerberg.

Durch den 3:2-Auswärtserfolg in Hörde kletterte der FC TuRa Bergkamen auf Tabellenplatz neun und hat nunmehr neun Punkte Vorsprung auf den ersten Absteigerplatz. Mittwoch (15 Uhr) bietet sich im heimischen Nordbergstadion die Chance, das Punktekonto gegen FV Scharnhost weiter aufzubessern. „Das haben wir auf jeden Fall vor“, setzt TuRa-Coach Marco Barwig auf die eigenen Stärken. C. Duman musste in der 12. Minute in Hörde verletzt ausscheiden, ebenso zur Pause Penkalla. Beid werden wohl fehlen.

Letzter gegen Vorletzter, das heißt TuS Holzen/Sommerberg gegen VfK Weddinghofen  am Mittwoch (14.30 Uhr). „Da muss mehr kommen als noch am Sonntag in Werne“, hat VfK-Coach Olaf Barnfeld seinen Mannen klar gemacht. Pohl, Sarac und Kollek fehlten, das machte sich nachteilig bemerkbar. Die Rote Laterne soll auf jeden Fall weiter in Holzen/Sommerberg bleiben.

Durch den späten Ausgleich gegen Schlusslicht Oestinghausen behielt der SV Langschede zwar einen Zähler in der Ruhrkampfbahn, aber es hätten zwei mehr sein müssen. Die Chancen dazu waren mehrfach gegeben. Jetzt will man am Mittwoch (15 Uhr) erneut Zuhause gegen TSC Hamm natürlich den Dreier, um den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern zu können. SVL-Trainer Jens Kandler kann dabei auf die Elf  von Sonntag bauen, das heißt, keiner der Verletzten wird wieder in den Kader zurückkehren. Denninghoff (Knieoperation), Vach (Schulter), Kulinski (Sprungelenk) fehlen weiterhin, einzig Richter (Sonntag privat verhindert) kann wieder auflaufen.

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