Nach Türkspor wartet mit Hombruch der nächste „Brocken“ auf den SuS Kaiserau

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Fußball: Mal nach langer Zeit wieder ein Freitagabendspiel unter Flutlicht auf der Sportanlage an der Methleraner Jahnstraße. Zum einen eine andere Spielatmosphäre, andererseits die Vorfreude auf ein langes Wochenende für anderweitige Aktivitäten als Fußball. So die Überlegungen beim SuS Kaiserau, als man diese Begegnung gegen Türkspor am letzten Freitag terminierte. So weit so gut – aber dann hätte der Gegner wohl nicht Türkspor heißen dürfen. Der Tabellenzweite spielte seine ganze Klasse aus und gewann 5:0. Da dürfte die Stimmung der Schwarz-Gelben am samstäglichen Teamabend und über das Wochenende nicht die beste gewesen sein.

Gleich nach dem Anpfiff legte Türkspor Dortmund los und sorgte bereits nach sieben Minuten für den ersten Frust der SuSler. 0:1. Ein Lattentreffer, und der Ball sprang klar hinter der Torlinie auf, sorgte trotz aller Kaiserauer Proteste für das 0:2. Das Tor machte übrigens der Ex-Holzwickeder Aldin Kljajic. Da wollte sein Mannschaftskollege Marcel Reichwein, einst auch im Trikot ein HSCer, nicht nachstehen – er langte gleich zwei Mal hin zum 3:0 und 4:0. Der Halbzeitstand und damit war die Begegnung praktisch auch schon entschieden.

Kaiserau zeigte Moral, spielte trotz des 0:4 weiter mutig nach vorne. Am Ende 0:5 – abhaken. Türkspor war personell ganz anders aufgestellt. Der nächste Gegner Hombruch ist allerdings von ähnlichem Kaliber, Tabellendritter. Vielleicht kann dann SuS Trainer Jörg Lange dann den einen oder anderen Akteur von der Ausfallliste streichen. Nino Herrmann ist im Aufbautraining, Tom Diecks ebenso, die Urlauber Till Kowalski und Marcel Friede dürften zurück sein.

Bildzeile: Marcel Friede (li.) dürfte nach seinem Urlaub wieder in der Kaiserauer Kader zurück kehren.

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