Nach langer Zeit hat der SSV wieder mal ein Luxusproblem

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Fußball, Landesliga: SC Husen/Kurl – SSV Mühlhausen-Uelzen (So. 18 Uhr Sportplatz „Am Holzgraben, Friedrich-Hölscher-Straße 280 in Do.-Scharnhorst). Auf dem Kunstrasen in Scharnhorst findet erst um 18 Uhr das Heimspiel des Aufsteigers Husen/Kurl statt. Bekanntlich wird der Aschenplatz in Husen/Kurl derzeit als Kunstrasenplatz umgebaut. „Dass auf Kunstrasen gespielt wird, ist sicher kein Nachteil für uns“,  sieht sich SSV-Trainer Hartmut Sinnigen auf „vertrautem Geläuf“. Er hat derzeit ein ganz anderes Problem, eher ein Luxusproblem und lange nicht da gewesen. „Hardi“ hat nämlich die Qual der Wahl, unter 21 Akteuren die richtigen für Sonntag herauszusuchen.21 Akteure hatte er zuletzt beim Training. „Die Verletzten und Urlauber kommen langsam wieder dazu“, ist ihm diese Entwicklung sicher nicht unangenehm. Auch der Trainingsablauf hat ihn in dieser Woche  zufrieden gestellt. „Das waren richtig Trainingseinheiten“, war der SSV-Coach angetan von der guten Leistung und vor allem von der guten Stimmung. „Alle im Kader haben sich angeboten.“  Dennoch muss er sich entscheiden und sinniert schon die ganze Woche über seine Startformation. Vier bis fünf Akteure wird er an die Reserve abgeben. Pannek wird wegen wieder auftretender Adduktorenproblemen erneut fehlen, Kloeter dagegen ist wieder fit. Auch Sezer ist wieder dabei. Tom Wycisk musste das Training leicht angeschlagen abbrechen. Dennoch wird der SSV am Sonntag über genügend personelle Alternativen verfügen. Jan-Robin Stiepermann soll wieder das Tor hüten, wobei der SSV-Coach klar stellt, dass das beileibe noch keine endgültige Entscheidung ist, denn sein Mitkonkurrent Adrian Gregorz ist „ein ehrgeiziger und guter Torhüter“.

Hartmut Sinnigen hat am letzten Sonntag seinen sonntäglichen Gegner unter die Lupe genommen, wobei ihm besonders der Ex-Königsborner Heptner aufgefallen ist. „Auf den müssen wir aufpassen, ebenso auf  Standards der langen Kerle“, so seine Erkenntnisse.  Dabei vertraut er aber seiner jungen Abwehr, die zuletzt gegen Wattenscheid gut gestanden hat. „Einen Punkt wollen wir auf jeden Fall mitnehmen“, das Ziel von Sinnigen, „wenn es drei werden umso besser.“

Bild: Torjäger Tim Kloeter (re.) soll das SSV-Sturmspiel weiter beleben.

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