„Mitspielen und nichts verschenken“

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Handball Verbandsliga: TuS Bommern – SuS Oberaden I (Samstag, 19.30 Uhr; Sportzentrum TuS Bommern, 58452 Witten, Bommerfelder Ring 113). Vor einer relativ leichten Aufgabe steht der SuS Oberaden am Samstagabend, denn da geht es zum verlustpunktfreien Tabellenführer nach Witten. Bommern stand schon vor Saisonbeginn auf dem Zettel vieler Experten als Meisterschafts- und Aufstiegskandidat. Dazu gehörte auch SuS-Spielertrainer Mats-Yannick Roth, der aber zugibt: „Dass die aber zu diesem Zeitpunkt schon neun Punkte Vorsprung haben, war nicht zu erwarten.“

Die Gründe für diese Dominanz sieht er in mehreren Faktoren: „Die hohe Eingespieltheit, die geringe Fehleranzahl, die engagierte 5:1-Deckung und die wenig bis gar nicht vorhandenen Verletzungssorgen.“ Die drei, vier Leistungsträger der Mannschaft, allen voran Markus Schmitz, der torgleich mit Oberadens Fabian Lauber an der Spitze der Torjägerliste mit je 107 Treffern steht, spielen seit Wochen auf einem Toplevel. „In Bezug auf Konstanz ist Bommern das Maß aller Dinge in dieser Liga und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie den Aufstieg eingetütet haben.“

Bei der 22:28-Hinspielniederlage hielten die „Cobras“ bis zur 40. Minute (16:17) mit, aber dann brach der SuS ein und Bommern konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden. „Da hat Bommern einfach seinen Streifen weitergespielt und das Tempo hochgehalten. So haben sie sich viele Spiele in der zweiten Halbzeit gesichert.“ Auch im Rückspiel möchten Roth und seine Mannschaft dagegenhalten. „Das schaffen wir leistungsmäßig, wenn wir gut reinkommen und versuchen, dem Gegner konstant über 60 Minuten in Tempo und Intensität weiter zu folgen.“

Der Tabellenachte geht als Außenseiter in der bestimmt wieder gut besuchten Halle im Sportzentrum in die Partie. „Wir wollen aber mitspielen und nichts verschenken“, verspricht Roth. Dabei sieht es der Spielertrainer als Vorteil an, dass er die gegnerische Mannschaft sehr gut kennt.

„Personell ist die Situation in Ordnung. Ich hoffe noch auf einen Rückraumspieler aus der Zweiten. Wer das ist, steht noch nicht fest.“

Bild: Oberadens Fabian Lauber (li.) steht torgleich mit Bommerns Markus Schmit an der Spitze der Torjägerliste mit je 107 Treffern.

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