Mit starker Defensivleistung gewinnt TuS Kamen bei der HSG Unna

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Handball-Kreisliga: In der Handball-Kreisliga Hellweg profitiert der spielfreie Spitzenreiter TV Beckum II von der Heimniederlage der HSG Unna gegen den Nachbarn TuS Kamen und vergrößert den Vorsprung gegenüber den drei folgenden Mannschaften SG Handball Hamm IV, TuS Westfalia Kamen und HSG Unna auf vier Punkte. Am Tabellenende reicht der Lüner SV II durch den zweiten Sieg in Folge die rote Laterne an den Hammer SC II weiter.

HSG Unna – TuS Westfalia Kamen 17:18.
Die Anfangsphase gehörte der HSG Unna, die nach sieben Minuten 3:1 vorne lag. Die Gastgeber suchten über lang ausgespielte Angriffe ihre Chancen. Durch eine gute Abwehrleistung hielt TuS Kamen dagegen und glich nach 15 Minuten zum 4:4 aus. Danach blieb das Spiel eng, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, so dass auch die Seiten mit einem 8:8-Gleichstand gewechselt wurden. Das Spielgeschehen änderte sich auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit nicht und verlief ausgeglichen. Zehn Minuten vor Schluss schien Unna eine Vorentscheidung mit 16:13 erreicht zu haben. Doch dann erwachte der Kampfgeist der Weinberger-Truppe. Zwei schnelle Tore von Florian Lehnen und Anselm Heinz brachte die Kamener auf 16:15 heran. Als Kai Wortmann mit einem Siebenter den 16:16-Ausgleich erzielte, wuchs die Spannung in der Barlach-Halle und brachte eine an Dramatik kaum zu überbietenden Schlussphase. Kamens Heinz erhielte eine Zeitstrafe. Auf der andere Seite kassierte Unnas Marcel Engelhard eine doppelte Zeitstrafe, die zur Disqualifikation führte und brachte ihm einen Platz auf der Tribüne ein. TuS Kamen nutzte die Überzahl und ging durch Lehnen und R. Meding 18:17 in Führung. Mit eine entschärften Siebenmeter von Swoboda durch Torwart Kissing, blieb TuS Kamen vorne und überstand nach einem Ballverlust die letzten dreißig Sekunden, in denen Unna den Torwart rausnahm und den siebten Feldspieler brachte, ohne Schaden. Durch eine gute Abwehr durchkreuzte Kamen die Pläne Unnaes. Kamen verdiente sich beide Punkte durch eine starke Defensivleistung mit einem gut aufgelegten Torwart Kissing. „Das war ein großartiger Abschluss“ freute sich Kamens Trainer Ralf Weinberger.
HSG Unna: Keller, Schwake – Severin, Mann (3), Hoffmann (1), Baartz, Swoboda (7/3), Muhr (1), Schäfer (1), Osterwald, Braach (2), Engelhard (2), Nicolaisiuc , Mundhenke
TuS Westfalia Kamen: Kissing – R. Meding (1), Pfeil, Henne (3), Lehnen (5), Eckmann (1), Wortmann (5/6), S. Meding (1), Dreischhoff (n.e), Witt, Lunke, Heinz (1), Bülte, Kowalski.

TuS Jahn Dellwig – Eintracht Dolberg 34:28.
In der Halle der Gesamtschule in Fröndenberg verlief die erste Halbzeit sehr spannend. Ehe die Gäste einen knappen 16:15 mit in die zweiten 30 Minuten nahmen, führte zunächst Dellwig 5:3. Nach dem 5:5 wandelte sich das Blatt zugunsten Dolbergs mit einem 13:10 und 15:12-Vorsprung. Bis zum 20:20 durch Laurin Schreiber verliefen die ersten acht Minuten des zweiten Spielabschnitts ausgeglichen. Die Entscheidung bahnte sich nach gut der Hälfte an, als Johannes Schreiber Dellwig 26:22 in Führung brachte, an. Es blieb einige Zeit bei diesem Abstand, ehe Dellwig in der Schlussphase die Führung noch um zwei Tore ausbaute. Durch den siebten Sieg zog TuS Jahn Dellwig auf Platz fünf mit den einen Rang schlechter stehenden Dolbergern punktemäßig gleich.
TuS Jahn Dellwig: Walkuschewski, Lukas Stracke – Olbrich (5), Rosteius (3), Blaesing (1), Heinemann, Rahn, Laurin Schreiber (7/4), Moldenhauer (5), Johannes Schreiber (6), Yannick Stracke (1), Egger (3), Heinemann (1), Hering (2),
Eintracht Dolberg: Budde, Bockey – Krupski, Kühler, Kellermann (11/4), Schlieper (4), Faust (2), Lauf (3), Völker, Schröer, Sumpmann (1), Brentrup (7), Kalthoff

Lüner SV II – VfL Kamen II 30:24.
Nach dem ersten Saisonerfolg beim Hammer SC II legte der Lüner SV gegen Kamen nach. Erstmals hatte LSV-Trainer Wolfgang Rzychon eine fast volle Bank zur Verfügung. Nach zehn Minuten glich der achtfache Schütze Marcel Mai zum 4:4 aus. Von da an übernahm der Lüner SV das Kommando, erspielte sich eine 7:4 und 12:6-Führung nach 21 Minuten. VfL Kamen gelang es nicht, den Rückstand entscheidend abzubauen und lag beim Wechsel 14:9 zurück. Lünen erwischte auch den besseren Start in die zweite Hälfte und baute seinen Vorsprung auf 21:13 aus. Bei diesen acht Toren blieb es einige Zeit, ehe Lünen am Ende sechs Zähler vorne lag. Für Kamen gab es keine Möglichkeit, das Spiel zu drehen.
Lüner SV: Bülhoff, Zweigel – Bugnowski 83), Voss, Lühring (2), Hendrik Pein (1), Julian Pein, Rehagel (4), Mai (8), Rolle, Siegeroth, Neve (6/3), Schmidt (5), Zeiger (1)
VfL Kamen II: Hohl, Armonat – Liggen (5), Schuster (1), Fab. Keck (5/1), Drees (4), Brand (3/1), Nie (2), Heinzerling (3), Eilert, Hoffmann, van Neek

Soester TV III – SG Handball Hamm IV 30:36.
Mit dem fünften Sieg in Folge setzt sich Hamms Vierte hinter Spitzenreiter Beckum fest. Bis zum 14:14 verlief die Begegnung in der Bördehalle ausgeglichen mit einigen ausgeglichenen Spielständen. Nachdem die Seiten mit einem 16:14-Vorsprung für die Gäste gewechselt wurden, bahnte sich schon in den ersten achtzehn Minuten die Entscheidung an. Tim Chilla erhöhte zu diesem Zeitpunkt die Hammer Führung auf 24:18 und schuf damit die Vorentscheidung. Bei diesem Abstand von sechs Toren blieb es bis zum Abpfiff, denn die letzten zwölf Minuten verlief dann wesentlich ausgeglichener, ohne dass eine Wende für Soest möglich war.
Soester TV: Witthaut, Kynast (1), Horbach, Patrick Vahle (3/1), Jan Schröer (13/3), Jungmann, Voss-Fels (3), Brennecke (4), Arens(1)
SG Handball Hamm: Drefahl, Rose – Fuast (1), Philipp Wortmann (7), Hudasch, Manuel Wortmann, Krüger, Seb. Pannott (2), Kreienfeld (9),Heinlein (3), Kruse (4), Chilla (4/3), Reimann (6).

Hammer SC II – TV Ennigerloh II 21:41.
Der Hammer SC musste eine deutliche Niederlage einstecken. Die Partie war schon zur Halbzeit entschieden, denn da führte der TV Ennigerloh bereits 22:9. Nur beim 1:1 zog Hamm gleich. Ansonsten lag die Mannschaft 2:6, 3:11 und 5:15 immer deutlich zurück. Der Vorsprung des deutlich überlegenen TV Ennigerloh wuchs im Verlauf der zweiten Halbzeit über 29:12 und 35:16 bis zum Abpfiff auf zwanzig Tore an.
Hammer SC: Böcker, Stroedter (2), Freiherr (7/3), Barth (7), Wulf, Nickol (1), Nüsken, Kundoch, Kunze-Berduyrov, Kowalke (2), Winterstein (2), Schneiders
TV Ennigerloh: Krapp, Teckentrup – Drechsler (6), Vöth (6), Heuckmann, Ronge (3), Kammering, Seb. Michelswirth (3), Dzeubalka (4), Passgang (9/1), Kornath (3/1), Horstmann (1), Lütke-Zutelgte (6).

SC Eintracht Heessen – VfL Brambauer II 23:19.
Dass die Punkte in der Sachsenhalle bleiben würden, war nach den ersten dreißig Minuten nicht erkennbar, denn da wechselte die Führung ständig. 8:5 für Heessen und 12:10 für Brambauer beim Halbzeitpfiff waren die Zwischenstände. Bis zum 19:19 hielten beide Teams die Spannung hoch. Die letzten 151 Sekunden verliefen dann zum Nachteil des VfL Brambauer. Eray Aydogdu, Timo Göring, Mathias Kestel mit zwei Treffern sorgten für die Entscheidung zugunsten der gastgebenden Heessener, die durch den Sieg das Punktekonto zum 11:11 ausglichen, während Brambauers Negativbilanz auf 5:17 anwuchs.
SCE Eintracht Heessen: Ziethmann, Haubrock, Christoph Kestel, (4), Droste (2), Erayk Aydogdu (3), Strohmeier, Kasselmann, Göring (2), Ruhmke (2), Matthias Kestel (5/3), Oberkönig, Rychlick (1), Angstmann (1), Krogmeier (3)
VfL Brambauer: Tesch, Schmidt – Pörschke (3), Wissmann (1), Rykowski, Floss (1), Gottschling (2), Karsafi (3), Ziepe (3/3), Schmidt (1), Mross, Niemeyer (2), Larysch (3.

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