Miniprogramm am 18. Spieltag der Bezirksliga

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Miniprogramm am 18. Spieltag der Bezirksliga

Nur mit einem Mini-Programm startete der 18. Spieltag in der Bezirksliga 7 und 8. Der SV Langschede musste nicht zum TuS Wickede reisen. Die Partie wurde abgesagt wie auch das Gastspiel  des FC TuRa Bergkamen in Nordkirchen.  Am Freitag kam der SuS Kaiserau über ein 0:0 im Heimspiel gegen Husen/Kurl nicht hinaus. VfL Kamen wurde seiner Favoritenrolle in Weddinghofen (5:0) gerecht. Mit einer stärkeren zweiten Halbzeit sicherte sich der Königsborner SV Zuhause noch ein 2:2 gegen Phönix Eving.
VfK Weddinghofen – VfL Kamen 0:5 (0:2). So klar hatte VfL-Trainer Torsten Lenz den Ausgang der Partie nicht erwartet. „Mit dem 5:0 bin ich natürlich zufrieden, wenngleich wir vor dem Anpfiff nicht so recht wussten,  wo wir stehen. Es war das erste richtige Spiel  in der Phase der Vorbereitung. Aufgrund der sich bietenden Chancen hätte das Ergebnis auch noch höher ausfallen können.“  Sein VfK-Kollege Olaf Barnfeld meinte, dass „wir bei den beiden ersten Toren noch mitgeholfen haben. Die Niederlage wirft uns nicht um und die Stimmung in der Mannschaft bleibt gut. Vor allem in der ersten Halbzeit  haben wir stellenweise gut mitgespielt und mit etwas Glück hätten wir auch ein Tor machen können.  Der Schiedsrichter hat ein Kamener Handspiel übersehen, was zum Elfer für uns hätte führen müssen.“
Während der gesamten 90 Minuten hatte der Tabellendritte Kamen ein spielerisches Übergewicht, tat sich aber noch ein wenig schwer mit einem flüssigen Kombinationsspiel und zeigte sich fahrlässig im Umgang mit den sich während der 90 Minuten  bietenden Torchancen. Die Gastgeber spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, traten nur mit einer Spitze an und wollten mit einer mehr auf die Defensive angelegten Taktik die Niederlage in Grenzen halten.
VfK Weddinghofen: Fuhrich, Urbaczka, Abali, Brinker (81. Kara), Sarac (61. Kahrman),Civak, Weiss, A. Zahn, Kollek, Sudhaus (72. Pohl), Schrader.
VfL Kamen: R. Botta, König (46. Islak), Pötter, Kahya, El Yahyooui, Zulfic, Faralich, Krumpietz, Ergün (61. P. Botta), Gretenkort, Dumanli (67. Guthardt).
Tore: 0:1 (16.) Dumanli, 0:2 (18.) El Yahyaoui, 0:3 (55.) Faralich, 0:4 (68.) Guthardt, 0:5 (88.) Zulfic.
Bestnoten: Abali (VfK), El  Yahyaoui, Gretenkort, Faralich (alle VfL).

Königsborner SV – Phönix Eving  2:2 (0:2).
Zwei unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer auf dem Kunstrasen an der Kamener  Straße . Während die Gäste in den ersten 45 Minuten bärenstark aufspielten und zu einem verdienten 2:0 kamen, klappte es beim KSV nach einer „Halbzeitansprache“ von Trainer Frank Griesdorn im Durchgang zwei wesentlich besser. Der Ausgleich fiel zwar spät, war aber doch verdient. Mit den sich noch bietenden Chancen wäre sogar noch ein Königsborner Sieg möglich gewesen. Ein weiteres Tor von D. Ruzok wurde nicht gegeben und S. Derwich traf nur den Pfosten. KSV-Coach Frank Griesdorn: „Mir war klar, dass Eving das Tempo der ersten 45 Minuten nicht halten konnte. Da waren wir noch nicht im Bilde. Nach dem Wechsel kam sehr viel Druck von uns und mit dem Auftritt war ich dann sehr zufrieden. Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Mit etwas mehr Glück wäre auch noch der dritte Treffer für uns möglich gewesen.“
Königsborner SV: Neuhaus, Joschko, Yesil (76. S. Derwich), Eichhorst (46. Tran), Duda, Strothmann, T. Ruzok, Portmann, Heptner, D. Ruzok, Martello (46. Retzlaff).
Tore: 0:1 (15.), 0:2 (26.), 1:2 (76.) Heptner, 2:2 (85.) D. Ruzok Handelfmeter.
Bestnoten: Heptner, Duda, Portmann.

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