Maximilian Feist läuft nach 4:05,83 Minuten ungefährdet zum Sieg

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Leichtathletik: Am Sonntag wurden in der Seidensticker-Halle in Bielefeld die diesjährigen Westfalentitel in der männlichen und weiblichen Jugend U20 vergeben. Über 30 Athletinnen und Athleten der LG Olympia traten dort an und kamen mit gleich drei Titeln sowie 6 x Silber und 3 x Bronze an die Strobelallee zurück. So konnte Constantin Rutsch nicht nur den Titel im Stabhochsprung gewinnen, sondern auch seine persönliche Bestleistung um fünf Zentimeter auf 4,85 Meter verbessern. Dahinter sprang Jonas Wolf als Zweiter mit 4,40 Meter ebenfalls Bestleistung. Finn Atzbacher landete mit 4,00 Meter auf Rang 5.

Rund die Hälfte der Läufer über 800 Meter der männlichen Jugend kamen von der LGO. Dabei hinterließ vor allem Steffen Baxheinrich einen glänzenden Eindruck. Mit 1:52,21 Minuten verbesserte er seine Bestzeit aus dem vergangenen Jahr um drei Zehntel und löste damit nicht nur das Ticket für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften (24./25. Februar in Halle/Saale), sondern ist damit auch bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar in der heimischen Helmut-Körnig-Halle startberechtigt. Auf den dritten Platz lief Constantin Feist nach 1:58,44 Minuten, gefolgt von Yassin Mohumed, der sich als Fünfter auf 2:02,06 Minuten steigerte. Auch Robin Dunker (2:05,95 Min. / 7.) und Mats Kumpmann (2:06,38 Min. / 8.) erzielten neue Bestzeiten.

Auch im Sprint konnte man sich über weitere Normerfüllungen für die nationalen Titelkämpfe freuen. Über 60 Meter der männlichen Jugend verbesserte Aaron Schramm seine Bestmarke im Vorlauf auf 7,13 Sekunden und ist damit in Halle/Saale dabei. Im Finale wurde er mit 7,19 Sekunden auf Platz 11 gestoppt. Oskar Breer landete mit 7,23 Sekunden auf Rang 12. Michael Adomako verpasste trotz Bestzeit von 7,44 Sekunden das Finale nur knapp, auch Max Berger erzielte 7,44 Sekunden. Nur einen Hauch langsamer waren Selim Jaeschke (7,45 Sek.) und Gilbert Toppmöller (7,46 Sek.). Max Berger und Selim Jaeschke waren auch Teil der 4 x 200 Meter-Staffel, wo sie gemeinsam mit Louis Spigarski und Constantin Rutsch in Saisonbestzeit von 1:33,26 Minuten auf Platz 4 liefen. Louis Spigarski lief zudem mit neuer Bestzeit von 23,33 Sekunden auf Platz 8 über 200 Meter. Über die doppelte Distanz sicherte sich Benjamin Bablich in 51,59 Sekunden die Vizemeisterschaft.

Nach der männlichen Sprintstaffel konnte sich nun auch das weibliche Quartett für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften qualifizieren. Elayna Krisch, Laura Stratmann, Pauline Swoboda und Lea Laux unterboten mit 1:44,92 Minuten die DM-Norm deutlich und gewannen damit „Bronze“ hinter den Teams aus Wattenscheid und Gladbeck. Im Einzel gefielen Laura Stratmann und Elayna Krisch durch 7,84 bzw. 7,86 Sekunden und den Plätzen 4 und 5 über 60 Meter. Pauline Swoboda belegte über 200 Meter in 26,63 Sekunden Rang 10. Über 400 Meter verbesserte Carla Bol als Vizemeisterin ihre Saisonbestzeit auf 61,60 Sekunden. Auch ihre Schwester Emma konnte sich nach übersprungenen 1,70 Meter im Hochsprung über „Silber“ freuen. Ebenfalls den Vizetitel sicherte sich Zoe Jakob mit 3,50 Meter im Stabhochsprung. Kugelstoßer Martin Kornobis absolvierte seinen ersten Kugel-Wettkampf dieser Hallensaison. Zwar blieb er mit 14,96 Meter noch unter Wert, doch auch er gewann damit die Silbermedaille hinter Timo Northoff (TuS Jöllenbeck).

Gute Ergebnisse gab es auch über 1500 Meter der männlichen und weiblichen Jugend. Maximilian Feist lief nach 4:05,83 Minuten ungefährdet zum Sieg, dahinter gab Derk Steffens in 4:15,28 Minuten auf Rang 4 seinen Einstand im LGO-Trikot. Sebastian Niehues belegte in 4:17,97 Minuten Rang 7. In der weiblichen Jugend schaffte Lara Reifers auf Platz 4 mit 4:53,22 Minuten die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften, Angelina Geitz folgte rund zwei Sekunden später auf Rang 5 (4:55,88 Min.). Lisanne Neumeier steigerte als Siebte ihre Bestzeit deutlich auf 5:14,68 Minuten, und auch Nele Wilkens verzeichnete als Achte in 5:17,82 Minuten einen neuen Hausrekord. Und Lisannes Zwillingsschwester Marleen konnte sich über 800 Meter in 2:32,17 Minuten über „Bronze“ freuen.

Bild: Über 1500 Meter der männlichen lief  Maximilian Feist lief 4:05,83 Minuten ungefährdet zum Sieg. Über 800 Meter der männlichen Jugend erreichte  Constantin Feist den dritten Platz in 1:58,44 Minuten.

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