Markus Sembach: Zum Jahresabschluss vier Marathonläufe in vier Tagen „am Stück“

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Leichtathletik: Es war abzusehen, dass Markus Sembach (Bild) vom Lauf Team Unna seine Erfolgsserie beim Sammeln von Marathonläufen alsbald fortsetzen würde. Denn nach einer längeren Unterbrechung vom Spätsommer 2015 bis etwa zum Monat August 2016 machte er sich im Verlauf des 2. Halbjahres 2016 so langsam wieder auf Trab. Inzwischen schloss er mit Marathonlauf Nummer 122 bis 125 – die genaue Anzahl kennt er selber nicht – das Jahr 2016 läuferisch im Raum Northeim / Kassel ab.

Denn dort gab es eine erstmalig ausgetragene so genannte 2-Länder-Serie (Niedersachsen und Hessen) im Angebot mit vier Marathonläufen in vier Tagen unmittelbar nacheinander. Gestartet am 27. Dezember in Kassel, galt es den Fulda-Promenaden-Marathon über 42,2 km zu absolvieren, den er nach 5 Stunden 16 Minuten abschloss. Am Tag darauf war er beim Herkules-Marathon in Kassel beteiligt, den er – wohl infolge des sehr hügeligen Geländes im Bergpark Wilhelmshöhe – erst nach 5 Stunden 51 Minuten beendete. Etwas weiter nördlich, in Northeim, wurde der Wieterberg-Marathon ausgetragen, wofür er nur unbeträchtlich länger als 6 Stunden benötigte. Am vorletzten Tag im Jahr, also am 30. Dezember, fand ebenfalls in Northeim der Rhumedeich-Marathon statt, benannt nach dem Fluß Rhume, der dort alsbald in die Hannoversche Leine mündet. Hier schloss er nach 4:59:59 Std. ab. Man sieht: es geht manchmal auch schneller.

All diese Läufe waren nach dem Prinzip des Ultraverbandes organisiert und erheben lediglich den Anspruch, die international gültige Distanz von 21,195 km ein wenig zu überbieten. Eine Leistungsbewertung nach DLV-Bestimmungen findet nicht statt.

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