Marit Bergmann Westdeutsche Marathon-Meisterin ihrer Altersklasse

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Leichtathletik: Den Vivawest Marathon in Gelsenkirchen, zum 2. Mal ausgetragen, nutzten Marit Bergmann und ihr Vater Arnulf Bergmann (beide Lauf Team Unna), um sich ihren gegenwärtigen Trainingszustand zu bestätigen. Marit suchte sich den Marathon aus, ihr zweiter bisher überhaupt, und kehrte sehr erfolgreich zurück. Mit 3:27:42 Sunden Laufzeit verbesserte sie trotz der plötzlich aufgekommenen frühsommerlichen Temperaturen nicht nur ihre persönliche Bestzeit um fünf Minuten, sondern finishte auch auf einem hervorragenden 8. Platz im Gesamtfeld der Frauen. Damit wurde sie in ihrer Altersklasse WHK als Erstplatzierte registriert und gleichzeitig als westdeutsche Meisterin geehrt. Ihr Vater beendete den Halbmarathon in gewohnt guter Zeit von 1:38:46 Stunden, womit er Platz 18 der AK M50 belegte.

Monika Bonin, bekannt als reiselustige Läuferin und die dabei auch gerne exotische Laufziele ansteuert, war zum zweiten Mal beim Ostufer Fischhallen Lauf in Kiel dabei. Sie reizte erneut die 10km-Strecke, auf der sie sich gegenüber dem Vorjahr auch leicht verbessert zeigte: 53:11 Minuten Laufzeit und Platz eins ihrer AK W60 waren die Belohnung.

Ebenfalls eine weite Anreise nahmen Suliko Schröder-Berndt und ihr Mann Torsten Schröder auf sich. Sie traten – erstmalig nach längerer gesundheitsbedingter Unterbrechung – wieder bei einem Klassiker der Laufszene, dem Rennsteiglauf an. Beide wählten die HM-Distanz mit ihren beträchtlichen Höhenmeterdifferenzen, die sie zeitgleich in 2:18:38 zurücklegten. Platz 117 der AK W50 waren Suliko sicher, während Torsten auf Platz 425 der AK M50 registriert wurde.

Seinen Marathon Nr. 95 und 96 bestritt Markus Sembach (M50). Zuletzt trat er am 17. Mai beim Lohner Marathon an, wo er als 6. seiner Altersklasse in seinem gewohnten Tempo von 5:20:20 Stunden gestoppt wurde. Nur eine Woche zuvor war er beim Bödefelder Hollenlauf über exakt 42 km aktiv, wöfür er 5:43:30 Std. benötigte.

Den Fisherman’s Friend Strongmanrun beendete zum zweiten Mal der unverwüstlich wirkende LTU-Läufer Georg Frese (M50). Anfänglich lief er noch zusammen mit dem Unnaer Gerard van Elzen (LSF Unna 2000) die 24 Kilometer lange Strecke, die auf dem Terrain des Nürburgringes ausgetragen wird. Im letzten Drittel fiel Frese ein wenig zurück, finishte aber auf der sehr kräftezehrenden Strecke deutlich innerhalb der gesetzten Frist von 3 Stunden: das Ziel erreichte er nach 2:48:52 Std. und belegte Platz 1347 unter den insgesamt 4000 anwesenden Strongman-Runners.

Ingmar Uhrich zeigte sich erneut gut präpariert für den 100km Ultra Zugspitztrail., der Ende Juli ausgetragenwird. Über 24,3 km und 550 Höhenmeter führte sein Vorbereitungslauf in Bietigheim-Bissingen (Hessen), wöfür er 1:56:38 benötigte. Platz 2 der AK M50 war ihm damit sicher.

 Bild: Arnulf Bergmann mit Tochter Marit Bergmann, kurz nach der Übergabe der Medaillen im Ziel beim Vivawest Marathon in Gelsenkirchen.

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