LIT TRIBE „nicht die Kragenweite“ der Königsborner Damen

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Handball, 3. Bundesliga Frauen: Königsborner SV – LIT Tribe 29:25 (11:16). Schon vor dem Spiel hatte KSV-Trainer Kai Harbach voller Hochachtung vom Gegner LIT TRIBE gesprochen und sie als wohl stärkste Mannschaft der Liga angesehen. „Das ist nicht unsere Kragenweite“, ordnete er das realistisch ein – und lag nach den gespielten 60 Minuten in der Hellwegsporthalle richtig in seiner Einschätzung. Die KSV-Damen verloren, zogen sich aber durchaus achtbar aus der Affäre gegen einen wirklich spielstarken Gegner.

Zu Beginn der 1. Halbzeit konnte Königsborn dem Favoriten sogar Paroli bieten, hielt die Begegnung bis zur 14. Minute offen. Rabea Pein sorgte per Siebenmeter für den 7:7-Gleichstand. Doch schon vier Minuten später hieß es aus Königsborner Sicht 9:12,  dann 11:16 (27.) und zur Pause 11:16. Diese Führung ließen sich die ballsicheren Gäste aus Ostwestfalen nicht mehr nehmen. Sie stellten nach der Pause das Ergebnis auf 18:27 (39.), 20:28 (42.), 25:31 (50.) und am Ende stand auf der Anzeigentafel eine 29:35-Niederlage. Das Ergebnis wäre wahrscheinlichh am Ende noch höher ausgefallen, aber da hatte KSV-Torfrau Teresa Jünner Einwände, zeigte starke Paraden und hielt so die Niederlage noch in Grenzen.

KSV-Trainer Kai Harbach: Alles in allem war das heute eine deutliche Leistungssteigerung. Das wollten wir auch sehen. Wir haben gegen einen sehr gute Gegner verloren. Das muss man anerkennen. Die 2. Halbzeit haben wir sogar gewonnen (18:14). Was bei uns auffällig ist, das sind unsere einfachen Ballverluste. Das waren in diesem Spiel wieder so um die zehn. Man kann die nicht so einfach wegschmeißen, dann kannst du gegen keine Mannschaft der Welt gewinnen. Alle haben sich aber reingeschmissen. Herausheben möchte ich heute unsere Torfrau Teresa Jünner, die hat vor allem in der 2. Halbzeit ganz stark gehalten. Ebenso Ricarda Köppel, vorne wie auch hinten. Ansonsten hat die Mannschaft alles gegeben, gefightet. Wir müssen uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren, die uns dann auch punktemäßig wieder was bringen können. LIT ist nicht unsere Kragenweite. Die haben drei, vier herausragende Spielerinnen. Mit dem Ergebnis können wir noch zufrieden sein.

KSV: Sina Röttger, Teresa Jünner; Melanie Webers 2, Maike Esterhaus 3, Rabea Pein 6, Ricarda Köppel 4, Eileen Axtmann 4, Celine Pelz 1, Elisa Grünzig, Hanna Wrede, Melissa Krogull, Jana Liese 1, Jona Krollmann.

Bildzeile: KSV-Kreisläuferin Rabea Pein (2.v.li.) fand in der massierten LIT-Deckung immer wieder Lücken zu Torerfolgen

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