Laura Nolte steht vor dem Auftakt eines goldenen Winters

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Bobsport: Ihre momentane Topform unterstrich in Winterberg Laura Nolte auf ihrer Heimbahn. Am Ende holte die Unnaer Bobpilotin wie berichtet mit Anschieberin Deborah Levy in einer Zeit von 1:53,39 Minute und deutlichem Vorsprung von 42 hundertstel Sekunden ihren dritten Weltcupsieg des Winters und gleichzeitig die Europameisterschaft. „Das ist für uns natürlich ein überragendes Ergebnis beim Weltcup und der Europameisterschaft, obwohl die Amerikanerinnen zurückgekommen sind”, sagte ein zufriedener Bundestrainer René Spies über das Ergebnis beim Damenbob.

Und Spies weiter: „Laura und Debbi haben wieder mit Top-Startzeiten überzeugt. In der Bahn sind ihnen kleine Fehler unterlaufen, aber alles in allem war das ein verdienter Sieg.“ Nolte ergänzte: „In der ersten Fahrt waren zwei, drei Sachen drin. Die konnte ich ausmerzen, so dass die zweite deutlich besser war. Die Freude ist natürlich riesig. Schade, dass Familie und Freunde nicht dabei sein konnten. Unsere Startzeiten waren mega stark, das war auch ein Grund, warum es unten heraus so gut geklappt hat.“ 5.49 Sekunden (im ersten Lauf) und 5.47 Sekunden (im zweiten Lauf) stoppte die Uhr für die beiden. In der Tat präsentierten sich Nolte und Levi am Start im Vergleich zur Konkurrenz an diesem Tag wie von einem anderen Stern.

Vierter Weltcupsieg

Nolte und Levi zeigten sich ohnehin unbeeindruckt von der Rückkehr der Konkurrenz, die im Saisonverlauf stärker werden wird. „Wir konzentrieren uns auf uns und auf das nächste Rennen“, sagte die Pilotin des BSC Winterberg, die vor Jahresfrist auf ihrer Hausbahnin ihre Weltcup-Premiere feierte und damals den dritten Platz belegte. Der Sieg m Samstag in Winterberg ist mittlerweile ihr vierter im Weltcup.

Für Nolte könnte der Gewinn der europäischen Goldmedaille der Auftakt eines goldenen Winters sein. Ab sofort liegt ihr Fokus auf dem bevorstehenden Weltcup in St. Moritz in der Schweiz (17. Januar). Nolte reist nach dem Weltcuprennen allerdings nicht mit dem Weltcup-Tross weiter, sondern startet am 22. Januar bei der Junioren-WM in St. Moritz, um sich durch den Titelgewinn ein persönliches Startrecht – und damit der deutschen Mannschaft einen vierten Startplatz – bei der WM in Altenberg Anfang Februar zu sichern. Bei der Junioren-WM  gehört sie sicher zu den Favoritinnen. (pst)

Bildzeile: Freude bei Laura Nolte und Deborah Levei nach dem vierten Weltcup-Sieg in Winterberg, der auch gleichzeitig die Europameisterschaft bedeutete / Foto Dietmar Reker.

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