Laura Nolte fährt am Wochenende um WM-Medaillen im Monobob

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Bobsport: Bronze bei der Weltmeisterschaft im Zweierbob wie berichtet am letzten Wochenende in Altenberg. Die Unnaer Bobpilotin Laura Nolte hätte angesichts dieser Platzierung Grund genug gehabt groß zu feiern. Umso mehr, weil sie im Vorjahr bei der WM im Vorjahr an gleicher Stelle noch schwer stürzte. Es wurde dann nur eine kleine Feier –  wegen Corona natürlich und vor dem Hintergrund der WM-Entscheidung im Monobob am kommenden zweiten WM-Wochenende.

Laura Nolte hat eine zweite WM-Chance im Monobob. Vier Läufe muss sie dafür bestreiten, zwei am Samstag und zwei am Sonntag. Allein und ohne ihre Anschieberin Deborah Levi. Der neue Wettbewerb ist eine Solofahrt durch den Eiskanal, der kleine Zweierbob. Alleine anschieben, reinspringen, lenken, ankommen und bremsen. Es klingt so einfach, ist für die Zweierbob-erfahrenen Pilotinnen jedoch eine echte Herausforderung. Dazu kommt noch die anspruchsvolle Bahn in Altenberg. „Das ist schon eine ziemlich große Umstellung“, bekennt die 23-Jährige aus Unna, die jetzt in Dortmund wohnt und für den BSC Winterberg startet. „Monobob erfordert ein komplett anderes Fahrverhalten inklusive Lenkung.“ Die Herausforderung aber nimmt sie an, schließlich gibt es im nächsten Jahr auch olympische Medaillen im Monobob zu gewinnen.

Mitte Januar ist sie bei ihrem zweiten Monobob-Rennen in St. Moritz auf Rang zwei gefahren und rechnet sich auch in Altenberg eine gute Platzierung aus. „Ich bin sehr gespannt auf die Rennen und bereit, noch einmal alles zu geben“, so tat sie weiter auf ihrer Homepage kund.

Samstag sind die WM-Monobob-Rennen in Altenberg um 11.30 Uhr und 13.00 Uhr angesetzt – Sonntag um 09.00 Uhr und 10.30 Uhr.

Bildzeile: In Altenberg muss sich Laura Nolte am Wochenende im Monobob wieder beweisen / Foto BSV

 

 

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