Laura Nolte bereitet sich auf die zweite Weltcup-Hälfte vor – Besonderer BSD-Auftrag für die Juniorinnen-WM

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Bobsport: Die Unnaer Bobpilotin Laura Nolte hatte nach den Weltcuprennen in Innsbruck nur eine kurze Weihnachtspause. Schon am Sonntag geht es mit einem Trainingslager in Altenberg weiter. Damit die Starts im Monobob noch erfolgreicher werden, liegt darauf der Schwerpunkt des Trainingslagers bis zum 30. Dezember. Dann folgt der Heim-Weltcup im Zweierbob in Winterberg (8. bis 10. Januar) und eröffnet die zweite Weltcuphälfte.

Die erste Weltcuphälfte beendete Laura Nolte im Zweierbob auf dem fünften Platz und ist hinter der Führenden Kim Kalicki derzeit die zweitbeste deutsche Pilotin. Eine bessere Platzierung kostete der Sturz zum Saisonauftakt im lettischen Sigulda. Doch danach fand die 22-Jährige direkt wieder in die Erfolgsspur. Denn zweiten Welcup gewann sie in Sigulda und den ersten in Innsbruck ebenfalls. Das zweite Rennen dort verhinderte nur ein Fehler am Start und kostete nach dem Bahnrekord im ersten Lauf den fast schon sicheren erneuten Erfolg. Nolte wurde mit ihrer Anschieberin Deborah Levi Zweite. Diese Platzierung erreichte sie auch im Monobob – und das fast ohne Training. In Altenberg will sie sich da noch verbessern.

„Auftrag“ für die Junioren-WM in St. Moritz

Die zweite Weltcuphälfte eröffnet Laura Nolte im neuen Jahr am zweiten Januar-Wochenende auf ihrer Heimbahn in Winterberg. Den nächsten Weltcup am Königssee wird sie allerdings dann verpassen. Der deutsche Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) nominierte Nolte/Levi für die Junioren-WM in St. Moritz. Am 22. Januar steht der Zweierbob-Wettbewerb der Juniorinnen in der Schweiz an. Noltes „Auftrag“: Sie soll die Gold holen, um damit den vierten WM-Startplatz für das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft zu erkämpfen. Hintergrund: Der Titel bei der JWM beinhaltet ein persönliches Startrecht bei der „normalen“ WM. Diese wird vom 5. Februar bis zum 14. Februar in Altenberg ausgetragen. Im Normalfall dürfte der BSD nur drei Startplätze besetzen.

Schafft Nolte den WM-Sieg in St. Moritz nicht, könnten noch Selektionsrennen ausgetragen werden, um die drei Startplätze für die WM zu finden. Bekanntlich liefern sich die Pilotinnen Kim Kalicki, Laura Nolte, Mariama Jamanka und Stephanie Schneider einen Konkurrenzkampf, den selbst Chef-Bundestrainer René Spies als „brutal“ bezeichnete.

Bildzeile: Bobpilotin Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi sollen am 22. Januar Gold bei der Junioren-WM in St. Moritz holen, um damit den vierten Startplatz für das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft in Altenberg zu erkämpfen / Foto BSC

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