KSV mit Kantersieg in der Schumann Arena – Überforderte Lüner Reserve

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Fußball-Bezirksliga: Königsborner SV – Lüner SV II 9:1 (3:1). KSV-Trainer Andreas Feiler wehrte sich im Vorfeld, dass man über die Höhe des Königsborner Sieges spekulieren dürfe. „Es muss erst mal gespielt werden werden“, sein Einwand, Nun, am Ende wurde es fast zweistellig – der Coach nahm es nur Kenntnis, freute sich und war zufrieden.

Der Tabellenletzte aus Lünen hatte in der Tat keine Chance in der Schumann Arena. Er wehrte sich zwar anfänglich, konnte sogar zwischenzeitlich zum 1:1 ausgleichen, doch im weiteren Spielverlauf wurde es bitter. Und wenn die Gastgeber alle ihre Chancen noch konsequenter genutzt hätten, wäre es wohl zu einem noch größeren Debakel geworden. In der 7. Minute eröffnete Leon Lukas mit dem 1:0 den Torreigen. Lünen antwortete überraschend mit dem Ausgleich, was den KSV ein wenig aus dem Rhythmus warf. Als Luca Steinbach jedoch in der 34. Minute das 2:1 erzielte, lief der Angriffsmotor wieder. Eine schöne Kombination über Ruzok und Steinbach vollendete Hassan Boulakhrif kurz vor der Halbzeit zum 3:1. Innerhalb von sechs Minuten nach dem Seitenwechsel erzielten Hassan Boulakhrif, Vali Wettklo und Darius Ruzok drei weitere Tore und stellten das Ergebnis auf 6:1. Danach war der LSV nur noch ein Spielball. Bis zum Abpfiff trafen noch Lukas, Wettklo und Ben Baehr. Damit waren die Gäste noch gut bedient.

KSV-Trainer Andreas Feiler: Das Ergebnis stellt mich zwar zufrieden, abe wird sind auch noch zu fahrlässig mit weiteren Tormöglichkeiten umgegangen. Nach dem 1:1 war Lünen kurz im Spiel. Als wir dann das 4:1 machten, war die Messe gelesen und der LSV hat sich aufgegeben. Wir hätten noch mindestens fünf weitere Treffer erzielen können. Die nächsten Gegenr werden sicherlich weitaus schwerer.

KSV: Huber-Marzolla, Lukas, Wettklo, Dinyelu (64. Gambino), Sobala, D. Duda (70. B. Baehr), Steinbach (59. S, Baehr), Boulakrhif (68. Pagel), Marchewka, Ruzok, Brandt.
Tore: 1:0 7.) Lukas, 1:1 (22.) Aliu, 2:1 (34.) Steinbach, 3:1 (38.) Boulakrhif, 4:1 (46.) Boulakrhif, 5:1 (50.) Wettklo, 6:1 (57.) Ruzok, 7:1 (64.) Lukas, 8:1 (81.) Wettklo, 9:1 (90.) B. Baehr.

Bildzeile: Eine Szene mit Symbolcharakter – Lünen am Boden und davor jubelnde Königsborner. Am Ende stand es „nur“ 9:1. / Foto KSV.

 

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