KSV kann den Klassenerhalt sicher stellen – HCT-Frauen gegen den Spitzenreiter

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Handball, Frauen-Oberliga: Jetzt ist es amtlich – nur drei Mannschaften müssen aus der Oberliga absteigen. Der BVB hat das mit dem Aufstieg in die 1. Frauen-Bundesliga bewirkt. Damit sind alle Trümpfe in der Hand des Königsborner SV. Gewinnen sie am Samstag gegen Schlusslicht Greven, ist der Klassenerhalt perfekt. Dann ist auch die Partie der Verfolger Coesfeld – Steinhagen aus KSV-Sicht uninteressant.

Königsborner SV – SC Greven (Sa. 19.15 Uhr). Wenn der Anwurf der Partie in der Königsborner Kreissporthalle um 19.15 Uhr erfolgt, dann kennt man das Ergebnis der Partie in Coesfeld, denn dort erfolgt der Anwurf bereits am Samstag um 16 Uhr. Das würde schon in gewisser Weise beruhigen. Doch auch so will Trainerin Sandra Rother das letzte Heimspiel mit ihrer Mannschaft gewinnen. „Das sind wir allein schon unserem Anhang schuldig. Wir wollen uns von ihnen mit einem Erfolg verabschieden.“ Tschüss wird auch Torfrau Christina Bultmann sagen, die sich für diese eine Saison beim KSV verpflichtet hat. Sie wird sich beruflich wieder verändern. Ob sie überhaupt am Samstag spielen kann, ist wegen ihrer Verletzung auch noch fraglich. Fehlen wird auf jeden Fall Ana Marija Goklka aus privaten Gründen und auch weiterhin Melanie Pannwitz.. Sonst hat Sandra Rother wohl alles an Bord. Greven ist abgeschlagen Tabellenletzter und die KSV-Trainerin weiß noch nicht, mit welcher Mannschaft der Gegner auflaufen wird. „Viele Leistungsträgerinnen haben sich abgemeldet“, ihr Kenntnisstand, „so mussten zuletzt Spielerinnen aus  der 2. Mannschaft ran. Doch im Rückraum haben sie noch zwei starke Spielerinnen im Aufgebot.“ Von daher gilt es aufzupassen. Die glanzvolle 1. Halbzeit zuletzt gegen Coesfeld möchte man zu gerne wiederholen.

HC TuRa Bergkamen – HSG Menden/Lendringsen (Sa. 17 Uhr). Nach Everswinkel der nächste Topgegner für die TuRa-Frauen. Tabellenführer Menden/Lendringsen gibt seine Visitenkarte in der Friedrichsberg-Sporthalle ab. „Wieder eine schwere Aufgabe“, weiß HCT-Coach Ingo Wagner, „die wollen sich im Meisterschaftsrennen keinen Ausrutscher mehr erlauben und so werden sie auch aufspielen.“ Verstecken wollen sich die Bergkamenerinnen aber auf keinen Fall, auch wenn die Personaldecke immer knapper wird. Nach Kneller und Pawelz fallen wahrscheinlich auch Thielmann und auf jeden Fall Torfrau Waschke aus. Sie wird sich einer Meniskus-Op unterziehen. So liegt die Hauptlast im Tor allein auf Helena Schäfer. Sie wird vor dem Anpfiff verabschiedet. Ihr Studium in Köln erlaubt ihr keine Trainingsmöglichkeiten mehr in Bergkamen. Ade sagen auch Svenja Dunker und Helena Oberstadt, die ihr Karriere-Ende verkündet haben. Im letzten Heimspiel wollen sich die HCT-Frauen auch personell geschwächt mit einer guten Leistung verabschieden. „Wir haben zuletzt in Eversinkel gezeigt“, so Wagner, „dass wir auch mit einer Rumpftruppe guten Handball spielen können.“

Bild: Christina Bultmann bestreitet Samstag ihr letztes Spiel für den Königsborner SV.

 

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