KSV-Express läuft wie auf Schienen in Vechta – Auswärtssieg

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Handball, 3. Frauen-Bundesliga: SFN Vechta  – Königsborner SV 27:32 (11:14). „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ hallte es nach dem Schlusspfiff der Begegnung in der Sporthalle zu Vechta. Nach einer teilweise fulminanten Leistung erreichten die KSV-Damen mit einem nun ausgeglichenen Punktekonto von 7:7 Punkten das vorgegebene Ziel.

Schon zu Beginn der Partie merkte man es den Gästespielerinnen an, dass sie gewillt waren, die letzten Niederlagen vergessen zu machen. Maike Esterhaus erzielte das erste Tor der Begegnung und die Abwehr um eine starke Sarah Ebel und eine kämpferisch alles gebende Lisa Gerbe, die gegen die zwei Köpfe größere Kreisläuferin eine klasse Partie bot, stand sicher. Zeitweise klappte das auch sonst so brillant vorgetragene und fast vergessene Tempospiel wieder. Auch die Außen wurden diesmal ins Spiel eingebunden und konnten erfolgreich abschließen. So war es dann nicht verwunderlich, dass sich der KSV langsam aber sicher absetzen und mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeit gehen konnte. Diese wirkte wie ein Jungbrunnen auf die Damen von Trainer Kai Harbach.

Wie auf Schienen lief nun der KSV-Express. Egal wer den Ball hatte oder wer aufs Tor wurf, es klappte einfach alles. So konnte Königsborn nach acht gespielten Minuten in der zweiten Hälfte einen Sieben-Tore-Vorsprung vorweisen. Eine Vorentscheidung in dieser Partie. Der gegnerische Trainer versuchte alles, brachte sogar den siebten Feldspieler, aber all dies half nicht. Die Abwehr erlaubte sich wenige Blößen und im Angriff konnte der KSV die Lücken in der Abwehr des Gastgebers nutzen. So blieb der Vorsprung immer auf einem hohen Level.  Auch eine offene Manndeckung zum Schluss der Begegnung brachte den KSV nicht mehr in Bedrängnis. So war es schließlich Anna-Lena Bergnann vorbehalten, mit dem Schlußpfiffn den Endstand von 32:27 für den KSV zu erzielen.

Eine wahrlich klasse Leistung führte zu diesem so wichtigen Auswärtssieg. Allerdings bleibt eine Frage offen: Warum lief es in den letzten beiden Spielen nicht genau so ? Nun geht es am 23. November um 19 Uhr gegen den ehemaligen Oberliga-Konkurrenten aus Netphen.

KSV-Trainer Kai Harbach: Ich bin megafroh über diesen Sieg. Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht als in den beiden vergangenen Spielen gezeigt: Mit viel Engagement und Spielwitz haben wir die Platte als verdienter Sieger verlassen. Von Beginn an haben wir gezeigt, dass wir dieses wichtige Spiel gewinnen wollten. Vechta hat es uns nicht leicht gemacht, aber wir hatten immer eine Antwort auf taktische Neuausrichtungen der Gastgeber parat. Ein Sonderlob geht heute an Lisa Gerbe, die in der Abwehr eine sehr starke Leistung gegen die gegnerische Kreisläuferin gezeigt hat.

KSV: Ebel, Seckelmann; Liese, Webers 3, Mastalerz  6, Wrede, Benden 3, Prasch4, Pelz, Koeppel 4, Feldmann, Bergmann 7, Esterhaus 4, Gerbe 1.

Bild: Stark in der Deckung operierten die Königsborner Damen in Vechta mit einer überragenden Lisa Gerbe (re.)

 

 

 

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