KSV entführt die Punkte aus der Ruhrkampfbahn

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Fußball-Bezirksliga: SV Langschede – Königsborner SV 0:1 (0:0). Der SV Langschede setzte an der heimischen Ruhrbrücke die mäßigen Leistungen der letzten Wochen fort und musste sich geschlagen geben. Schlusslicht Königsborn zeigte einmal mehr, dass man in der Bezirksliga durchaus mithalten kann und endlich auch mal das Quäntchen Glück hatte.

Das Tor des Tages fiel in der 67. Minute: Der sehr agile D. Ruzok spielt sich auf der linken Seite durch, flankt quer auf den mitlaufenden Torjäger Tim Heptner und der schießt volley ein. Ein schöner Spielzug, der auch mit einem Treffer gekrönt wurde. Zwei Minuten später kann Heptner auf 2:0 erhöhen, doch er trifft den Ball dieses Mal nicht richtig. Und kurz zuvor war es auch Daniel Duda, der die Führung auf dem Fuß hatte. Bei diesen Szenen zeigte sich, warum der KSV (leider) absteigen muss. Abschlussschwächen.

Auch der SV Langschede, der ein optisches Übergewicht hatte, das aber nicht effektiv aufspielte, hatte seine Chancen: So traf Lukas Vach in der 90. Minute nur den Pfosten. Und Heinrich Senning fand in Minute 20 seinen Meister in KSV-Schlussmann Patrick Krzyzak, der  den Kopfball aus kurzer Distanz parierte.

Trainerstimmen
Holger Stemmann (SVL): „Wir waren heute nur zu 50 Prozent präsent. Leider haben wir so unseren Zuschauern keinen guten Saisonabschluss gegeben. Alles war eigentlich angerichtet auf einem Silbertablett. Das Wetter war gut, der Gegner schien schlagbar. Aber da hätte mehr von uns kommen müssen. Dennoch war die Saison insgesamt zufriedenstellend.“
Tobias Retzlaff (KSV): „Wir sind endlich mal für unseren Aufwand belohnt worden und können seit Wochen mal wieder einen Dreier auskosten. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe. Sie hat mitgespielt und am Ende auch nicht unverdient gewonnen. Ein versöhnlicher Abschluss.“

SV Langschede: Atar, Krawczyk, Schorsch (77. Maisinger), Senning, Zebut, Gohr (83. Reimann), Vach, Roshan (68. Gökce), Afras, Richter, Sparenberg.
Königsborner SV: Krzyzak, Derwich, Yesil, Schiller, D. Ruzok, Strothmann, Kocabiyik (46. Dief), Heptner, Duda. Gosciewski, Retzlaff (51. Stakklies.).
Tor: 0:1 (67.) Heptner.

Bild: Eine Szene mit Symbolcharakter in der Ruhrkampfbahn – viel Mittelfeldgeplänkel.

Aktuell: Holger Stemmann wird den SVL als Trainer auch in der kommenden Saison betreuen. Offiziell wird es aber noch bekannt gegeben. Tim Richter bleibt dem SV Langschede in der kommenden Saison ebenfalls erhalten.

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