KSV-Damen reißen fast verlorenes Spiel noch aus dem Feuer

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Handball, Frauen-Oberliga: Königsborner SV – TV Arnsberg 32:28 (13:18). Wer nach dem Halbzeitpfiff auf die Mädels des KSV gewettet hätte, der wäre reich geworden, denn da lag der heimische Oberligist mit fünf Treffern im Rückstand. Ohne den etatmäßigen Abwehr-Mittelblock Eckey (verletzt) und Tank (Urlaub) taten sich große Lücken auf. Hinzu kam, dass man die Halblinke des TV, Stefani Hellmann, nicht in den Griff bekam. Trotzdem erkämpfte man sich eine zwischenzeitliche  Zwei-Tore-Führung. Aber wie in Bergkamen zerann die nach einer vom Gästetrainer genommenen Auszeit und der TV kam durch schöne Spielzüge zu einer bis dahin verdienten Halbzeitführung.

Nach der Halbzeit schien es so weiter zu gehen, denn Arnsberg erzielte die ersten beiden Treffer und führte nun mit sieben Toren. Die Partei schien gelaufen. Doch nun wurde Hellmann kurz gedeckt und aus dem ehemals auf Sturm stehenden Arnsberger Angriffsspiel wurde nun  ein laues Lüftchen. Der KSV kam so durch eine nun auch konsequentere Abwehrleistung zu mehreren Tempogegenstößen und auch im Angriff lief es jetzt wesentlich besser. In der 43. Minute erzielte Ricarda Koeppel den Ausgleich und wenig später brachte Rabea Pein den Gastgeber in Führung. Die Gäste schienen konsterniert und die KSV-Damen drehten nun richtig auf und erzielten Treffer um Treffer. Nur eine kurze Schwächephase des KSV brachte des Gast noch einmal auf ein Tor heran. Dann jedoch machte die konditions- und willensstärkere Mannschaft durch Tore von der überzeugenden Melanie Webers sowie Rabea Pein und Eva Gutzeit den Sack zu.

KSV-Ragulan Srijeevaghan: „Die erste Hälfte war schwach und die Deckung stand nicht. In der zweiten Hälfte hat es sich ausgezahlt, dass wir die halblinke der Gäste aus dem Spiel genommen haben. Eine starke Leistung meiner Mannschaft in der zweiten Hälfte und auch ein verdienter Sieg.“

 KSV: Maidorn , Köppel 3, Roeske 1, Benna, Webers 5, Golka 2, Gutzeit 4, Weidemann 5, Bongers 1, Pein 11/7.

Bild: Glänzte als elffache Torschützin – Rabea Pein

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