KSV-Damen halten lange gegen verstärkte Blomberger Zweitvertretung mit

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Handball: 3. Bundesliga: HSG Blomberg-Lippe II  – Königsborner SV 34:28 (17:16). Die erwartete Niederlage kassierten die KSV-Damen bei der Zweitvertretung aus Blomberg. Doch da war viel mehr drin. Über lange Zeit hielt der Underdog, auf eine sensationell gut aufgelegte Sarah Ebel zurückgreifend, überragend gut mit. Zum Ende der Partie führten dann aber technische Fehler und Pech im Abschluss zu der noch deutlichen Niederlage. Neben Schusspech war es auch die eigentlich behobene Siebenmeterschwäche, die die KSV-Damen leer ausgehen ließ. Insgesamt fünf verworfene Siebenmeter sowie mehrere 100prozentige ließen die Spielerinnen der Gastmannschaft liegen. Zu viel, um gegen die verstärkte Zweitvertretung bestehen zu können.

Die Partie begann verheißungsvoll, da Anna Lena Bergmann den Führungstreffer erzielen konnte. Doch dann kam der Gastgeber richtig in Schwung und konnte binnen Minuten den Spielstand auf 7:2 schrauben. Kai Harbach nahm die erste Auszeit und die wirkte. Die KSV-Damen hatten neuen Esprit und mit viel Elan und einer starken Deckung verkürzte der Gast den Rückstand auf ein Tor.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der KSV eine kleine Schwächephase, die Blomberg kompromisslos ausnutzte und mit vier Treffern in Führung gehen konnte. Eigentlich eine Vorentscheidung, hatten die KSV-Damen doch in der Vergangenheit solch erneute Rückstände nicht verkraftet und kopflos weiter gespielt. Doch diesemal behielten sie die Ruhe und zeigten eine couragierte Angriffsleistung. In der Abwehr taten sich jedoch kleinste Lücken auf, die die wieselflinken Gastgeberinnen nutzten. Half das mal nicht, war der wurfgewaltige Rückraum zur Stelle und traf. So konnte Blomberg den Vorsprung auf sechs Tore ausbauen und behielt diesen auch bis zum Ende der Partie.

KSV-Trainer Kai Harbach: Meine Mannschaft hat heute ein ganz tolles  Spiel gemacht. Mit Viel Dampf und Elan haben sie sich der schweren Aufgabe gestellt. Leider wurden sie für den großen Kampf nicht belohnt. Fünf verworfene Siebenmeter und dreimal frei vor dem Tor, diese Chancen muss man einfach nutzen. Sarah Ebel hat heute überragend gehalten, aber auch die gesamte Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt. Aber gegen Teams, die mit Verstärkungen aus der ersten Liga auflaufen können, hat man über die gesamte Spielzeit kaum eine Chance.

Bild: Überragend – KSV-Torfrau Sarah Ebel.

 

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