KSV-Damen bringen sich in den letzten zehn Minuten um ein besseres Ergebnis

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Handball, 3. Bundesliga Frauen, Staffel C: LIT TRIBE – Königsborner SV 36:24 (20:14). Bis zur 45. Minute war die KSV-Welt beim Auswärtsspiel beim hohen Favoriten LIT noch in Ordnung. Denn bis dahin hatte die Mannschaft eine tolle kämpferische Leistung gezeigt, lag nur 22:25 zurück und durfte hoffen. In den letzten zehn Minuten hat sich Königsborn um ein besseres Ergebnis gebracht.

Zwar hatte man in der ersten Hälfte kaum Zugriff auf den Angriff der Gastgeberinnen und so standen Theresa Juenner und Sina Roettger fast immer auf verlorenen Posten. Doch die Moral stimmte. Dies zeigte die Mannschaft eindrucksvoll in den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Hälfte. Denn nach nach einem Sechs-Tore- Halbzeitrückstand konnte man den Rückstand auf drei Tore verkürzen. Auf einmal stand die Abwehr und im Angriff wurden die Chancen genutzt. Hoffnung keimte auf, doch dann ein verhängnisvoller Pfiff der Unparteiischen: Statt Stürmerfoul zu pfeifen, gaben sie Melanie Webers beim Stande von 25:22 eine Zwei-Minuten-Strafe. LIT nutzte das und erhöhte auf 27:22. Im Angriff reihten sich nun unverständlicherweise Fehler und Fehlversuche aneinander und die Abwehr offenbarte riesige Lücken. So war es für LIT ein Leichtes, mit einem 11:2-Lauf die KSV-Damen noch deutlich zu distanzieren.
Das Coaching hatte Co-Trainer Helmut Fahn inne – Chefcoach Kai Harbach (noch gesperrt) fieberte auf der Tribüne mit.

KSV-Trainer Kai Harbach: Vier Minuten vor Schluss stand es 25:23. Dann gab es eine unberechtigte Zeitstrafe gegen uns und da sind dann alle Klappen gefallen. Bis dahin haben wir uns wirklich gut verkauft. Wir waren nicht ganz auf Augenhöhe. In der 1. Halbzeit haben wir zu viele Gegentore bekommen. Das haben wir in Halbzeit zwei deutlich besser gemacht. Es war am Ende eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner, den man nicht unbedingt schlagen muss. Jetzt ist Pause, wir stellen uns neu auf und dann gehen wir den Rest der Rückrunde an.

KSV: Röttger, Juenner, Liese 2, Webers 2, N. Hering 1, Fahn 1, Wrede 2, Krogull 2, Axtmann, Pelz 2, Koeppel 1, Pein 6 (5/5), Gruenzig 2, Krollmann 3.

Bildzeile: Melanie Webers (li.) erhielt in der Schlussphase eine umstrittene Zwei-Minuten-Strafe / Foto KSV.

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