KSV-Damen belohnen sich nach großem Kampf mit Sieg in Jöllenbeck

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Handball, Frauen-Oberliga: TuS Bielefeld-Jöllenbeck – Königsborner SV 26:29 (12:12). Am Ende der Begegnung sank Nina Röske vollkommen erschöpft auf den Hallenboden der Realschule-Halle in Jöllenbeck. Ein Sinnbild für den großen Kampf, den die nur acht Feldspielerinnen des KSV geliefert hatten. Kurzfristig fielen nämlich kurz vor Spielbeginn noch Melanie Webers und Desiree Tank aus.

Doch schon zu Beginn der Partie trotzten die KSV-Mädels den widrigen Bedingungen. Aus einer hervorragenden Abwehr, mit einer guten Hannah Maidorn im Tor, heraus erspielten sich die Gäste bis zur achten Minute eine 4:1 Führung. Diesen Vorsprung sollte Königsborn bis zur 24. Minute behalten. Im Angriff überzeugte man durch gute Einzelleistungen oder durch schöne Spielzüge und ließen die Abwehr der Heimmannschaft ein- um das andere Mal schlecht aussehen. Kurz vor der Halbzeit erlaubten sich die in blau gekleideten Damen eine Schwächeperiode. Vor allem in der Abwehr bekam man keinen Zugriff mehr und im Angriff wurden nun unnötige Ballverluste produziert und so konnte Jöllenbeck bis zum Pausenpfiff ausgleichen.

Auch nach dem Halbzeitpfiff kamen die Gäste nicht mehr so richtig ins Spiel und lagen in der 38. Minute nun mit drei Treffern im Rückstand. Doch wer nun gedacht hatte, dass sich die Gäste aufgeben, hatte sich getäuscht. Auch bedingt durch viele zu Zeitstrafen führende Undiszipliniertheiten der Gastgeber, aber auch durch enormen Kampfeswillen gelang dem KSV der Ausgleich. In der 45. Minute erzielte die neben Ricarda Köppel herausragende Rabea Pein die erneute Führung für den KSV. Auch die nun für Hannah Maidorn im Tor stehende Lisa Büth zeigte ihr Können. Vorne profitierte Pein von glänzenden Anspielen Ricarda Köppels und netzte mehrmals ein. Als dann auch noch Köppel aus zehn Meter zum 28:25 für den KSV in den Winkel traf, war eine denkwürdige Partie zu Gunsten einer kämpferisch sehr starken Mannschaft des KSV entschieden. Wird diese Einstellung auch im nächsten Spiel gegen Wettringen beibehalten, stehen die Chancen für den KSV gut, um die nötigen Punkte in der Kreissporthalle zu behalten.

Königsborner SV: Büth, Kohn, Maidorn, Köppel 8, Roeske, Golka 1, Gutzeit 3, Weidemann 3, Pein 12 (6/5), Eckey, Kohlmann 2

Bild: KSV-Trainer Ragulan Srijeevagahn stellt seine Mannschaft wieder neu ein.

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