KSV besiegt erneut einen Verbandsliga-Spitzenreiter

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KSV besiegt erneut einen Verbandsliga-Spitzenreiter

Frauen-Verbandsliga: Königsborner SV – HSG Schwerte/Westhofen 25:24 (12:10). Nach dem Pokalsieg gegen den Tabellenführer der Verbandsliga Staffel 1, HC TuRa Bergkamen, besiegte der KSV am Wochenende auch den Tabellenführer der eigenen Staffel und bewies einmal mehr sein großes Potenzial.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit viel Hektik auf beiden Seiten: Für Schwerte war es ein wichtiges Spiel und der KSV merkte früh, dass er die Punkte in Unna behalten konnte und zeigte sich dementsprechend motiviert. „Wir hätten uns zur Halbzeit deutlicher absetzten können, haben die Möglichkeiten aber teilweise leichtfertig vergeben“, so der zum Saisonende scheidende Königsborner Trainer Thomas Swoboda. Die Hektik wich auch im zweiten Durchgang nicht, am Ende stand jedoch ein verdienter Sieg für den KSV, der in Büth und Pannwitz seine stärksten Spielerinnen hatte. „Das ist ein echter Teufelskreis. Es geht so viel mehr bei uns das zeigen solche Spiele. Man lässt aber immer wieder Sachen liegen. Ziel war es nicht, aber man könnte oben mitspielen. Im Großen und Ganzen werden wir unsere Saisonziele trotzdem erreichen, doch es geht mehr, wenn man will“, zeigte sich Swoboda trotz des Überraschungssieges etwas nachdenklich.



HCT marschiert in Richtung Oberliga

Frauen-Verbandsliga: HC TuRa Bergkamen – TuS Eintracht Oberlübbe 32:28 (15:13). Mehr als einen Meilenstein auf dem Weg in die Oberliga setzte die Mannschaft von Ingo Wagner am Wochenende: Der Verfolger aus Oberlübbe wurde in heimischer Halle in die Schranken gewiesen. Der Tabellenführer aus Bergkamen hat nun drei Punkte Vorsprung auf Oberlübbe.

„Das waren 60 Minuten Kampf. Wir waren die bessere Mannschaft“, zeigte sich Wagner nach dem Spiel zufrieden. In der 45. Minute erlebte der HCT eine Schrecksekunde, als die bis dahin überragende Torfrau Andrea Waschke verletzt ausschied. Für sie kam Momberg ins Spiel, die jedoch nahtlos an die Leistung Waschkes anknüpfte. Mit guten Tempo und einem bärenstarken Rückraum schaffte es der HCT sich Mitte der zweiten Halbzeit mit sechs Toren abzusetzen. Ein „Weltklasse-Spiel“ (Wagner) machte Svenja Dunker im Rückraum, aber auch Romina Jackenkroll stand ihr kaum nach. „Ein riesen Dankeschön auch an die Fans vom TuRa-Fanclub, die uns 60 Minuten nach vorne gepeitscht haben“, konnte Wagner auf die Unterstützung auf den Rängen bauen. TuRa jubelte verständlicherweise nach dem Schlusspfiff (Foto). Für den HCT stehen jetzt noch sechs Spiele auf dem Programm, unter anderem auch gegen Bielefeld und Senne, gegen die in der Hinrunde Punkte gelassen wurde. Die Meisterschaft ist demnach trotz des wichtigen Sieges keinesfalls schon entschieden. Die Verletzung von Andrea Waschke stellte sich als Muskelfaserriss heraus, sie wird Bergkamen folglich in den nächsten Wochen fehlen.

HCT: Waschke (1.-45.), Momberg (46.-60.); Dunker (11), Jackenkroll (7), Busch (1), Umbescheidt (1), Quardon (2), Kneller (4), Weddig (1), Stecker (1), Gembe, Wagner (2), Mende-Kamps (2), Kuropka.

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