Krombacher-Westfalenpokal: Auslosung – Holzwickede beim Liga-Konkurrenten Clarholz – Hamm in Recke und Rhynern in Bad Westernkotten

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Fußball: Die Reise in der 1. Runde des Westfalenpokals führt den Oberligisten Holzwickeder SC zum Liga-Konkurrenten und Aufsteiger TSV Victoria Clarholz. Sollte der HSC die 2. Runde erreichen, müssen erneut „Kilometer abgerissen“ werden: Dann wartet der Sieger des Duells der beiden Landesligisten RW Kirchlengern und VfL Holsen auf die Schmeing-Mannen. Das ergab die Auslosung im Krombacher-Westfalenpoikal am Mittwochabend im Hans-Tilkowski-Haus des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW).

Zumindest auf dem Papier deutlich leichter ist die Aufgabe der beiden anderen Vertreter des Kreises Unna/Hamm. Die Spielvereinigung Hamm (Oberliga) fährt zum Bezirksligisten TuS Recke. Der SV Westfalia Rhynern (Oberliga) spielt beim Landesligisten SuS Bad Westernkotten. Die erste Runde soll möglichst bis zum 31. Oktober (Samstag) gespielt werden. Es können auch Spiele vorgezogen werden. Auch der 1. November kann genommen werden – dann allerdings mit einem Anstoß ab 18 Uhr aufgrund des stillen Feiertags Allerheiligen. Die zweite Runde wird bis zum 21. November (Samstag) gespielt. Auch am Totensonntag kann gespielt werden (22. November) – aber auch dann erst mit Anstoß ab 18 Uhr.

TSV Victoria Clarholz – ein Verein feiert 100-jähriges und verfügt über große Verbundenheit und Zusammenhalt

Mit dem TSV Victoria Clarholz zog „Glücksfee“ Stefan Schmal von der Krombacher Brauerei bei der Auslosung eine der sportlich schwersten Aufgaben aus dem Lostopf der Gruppe 2. Clarholz liegt nicht weit von Oelde entfernt und ist über die A 2 gut zu erreichen. Exakt 69,9 Kilometer (oder exakt 53 Minuten mit dem Auto) sind es vom Montanhydraulik-Stadion Holzwickede zum Holzhofstadion in Clarholz. Dort wird auf einem Kunstrasenplatz gespielt. Das Gastspiel des HSC soll Clarholz der Auftakt in einem gute Westfalenpokal-Saison geben: Der Club feiert in diesem Jahr 100-jähriges – und da wären der Oberliga-Klassenerhalt und Erfolge im Westfalenpokal schöne Geschenke. Das Besondere an der Victoria ist die Tatsache, dass man eine sehr gute und erfolgreiche Jugendarbeit hat und 80 Prozent aller Seniorenspieler schon in ihrer Jugendzeit im Verein gespielt haben. Damit es für den Holzwickeder SC also mehr gibt als nach Spiel eine leckere Bratwurst an „Rixes Grillhütte“ in der Arena, müssen sich die Spieler von Trainer Axel Schmeing schon enorm strecken.

Erster Schlagabtausch von HSC und TSV bereits am 27. September in Holzwickede

Einen Vorgeschmack auf das Clarholzer Team bekommen HSC-Verantwortliche, Spieler und Fans übrigens bereits in 14 Tagen. Dann, am Sonntag, 27. September, 15 Uhr gastiert der TSV Victoria Clarholz im Oberliga-Spiel im Montanhydraulik-Stadion.

HSC-Heimspiel gegen Siegen – Topspiel findet auch vor nur 300 Zuschauern statt

Auch wenn das Land NRW die Corona-Verordnung geändert hat und damit eine Auslastung der Stadien-Kapazität im Bereich des Amateurfußballs auf 1.000 oder ein Drittel möglich ist, wird der Holzwickeder SC am kommenden Sonntag, 20. September, 15 Uhr beim Spitzenspiel im Montanhydraulik-Stadion nur 330 Personen den Zugang ermöglichen – 30 Offizielle und Spieler und 300 Zuschauer. Der Grund: Der Verein möchte sein Hygienekonzept für eine höhere Auslastung überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Das aber wird bis Sonntag vermutlich zu knapp. Aber kein Grund zur Sorge: Noch gibt es für das Spitzenspiel 100 Tickets.

Und so kommt man an die begehrten Eintrittskarten. Auf der Webseite www.hsc-holzwickede.de kann man sich unter „Tickets“ online registrieren. Auch in der HSC-Geschäftsstelle (Hauptstraße 47, Ecke Kirchstraße) können noch am Freitag von 9 bis 12 Uhr Karten erworben werden. Hinweis zur Online-Registrierung: Pro Person kann nur eine Karte bestellt werden. Für jede weitere Person ist ein neues Formular aufgrund der personalisierten Karten neu auszufüllen und abzusenden. Das Ticket gibt es dann per Barzahlung an der Tageskasse. Dort ist der Name durch die Online-Voranmeldung registriert. Ein Ausweis ist vorzuzeigen.

Bildzeile: Stefan Schmal von der Krombacher Brauerei spielte die „Glücksfee“ bei der Auslosung zum Westfalenpokal beim FLVW.

 

 

 

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