Kreisliga A1 nicht der Wunsch beim VfK Weddinghofen – Trainer Daniel Knapp im Interview

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Fußball: Trainingsauftakt beim VfK Weddinghofen. SKU sprach mit Neu(Alt-)Trainer Daniel Knapp, stellte fünf Fragen zu seinem Wiedereinstieg als Trainer am Häupenweg, zur Mannschaft, zur Vorbereitung und zur neuen Liga.

Wie hat der VfK die Umgruppierung in die Kreisliga A1 aufgenommen? Und wie bewerten sie die Liga?
Daniel Knapp: Die A1 war nicht unser Wunsch. Uns fehlen die Derbys. Das macht viel aus. Die Gegner bringen Zuschauer mit und sorgen natürlich auch für Emotionalität und Stimmung auf dem Platz. Im oberen Drittel sehe ich die A1 vielleicht einen Tacken stärker. Im Durchschnitt ist die A1 meiner Meinung nach einen Tacken schlechter. VfL Kamen, Eintracht Werne, VfL Mark zähle ich zu den Aufstiegsfavoriten. TSC Hamm sollte man auch nicht außer Acht lassen. Ansonsten kenne ich die Mannschaften zu wenig. Ich habe mich mit der Liga nie so richtig befasst. Insofern ist das für mich Neuland.

Es gab Veränderungen in der VfK-Mannschaft. Ist sie stärker oder schwächer als im Vorjahr?
Daniel Knapp: Ob wir stärker oder schwächer gegenüber dem Vorjahr sind, kann ich noch nicht beurteilen. Das muss mir die Vorbereitung zeigen. Zudem habe ich kein Spiel des VfK im letzten Jahr gesehen. Vom Namen her ist die Mannschaft deutlich stärker gewesen. Sie hat jedoch unter ihren Möglichkeiten abgeschnitten. Wir haben aktuell noch einen 26iger Kader, der wird sich kurz oder lang noch ausdünnen. Zum Trainingsauftakt sind wir bei 14.  Das ist nicht so berauschend. Neun Spieler haben abgesagt wegen Verrletzungen und Arbeit.  Im Laufe der Zeit werden sie jedoch wiederkommen und dann werden wir die Mannschaft auf jeden Fall fit kriegen.

Können sie die Neuen einordnen?
Daniel Knapp: Die Neuen sind definitiv Verstärkungen. Robin Elandt bringt uns gerade auf der Sechserposition mehr Sicherheit. Enes Yavuz ist ein begnadeter Fußballer, er wird uns in der Offensive helfen. Mustafa Akkti wird uns ebenfalls weiterhelfen. Marcel Müller ist ein gefährlicher Spieler, jeder in Bergkamen kennt ihn. Mit David Pawlik haben wir auf der Torwartposition einen zweiten Torhüter bekommen.  Ich glaube schon, das die Neuzugänge als Verstärkungen angesehen werden köbnnen.

Trainingsaufbau und Saisonziel. Was können Sie uns dazu sagen?
Daniel Knapp: Erst einmal gehen wir in den Ausdauer- und Konditionsbereich. Wir fangen mit dem Coopertest an, um zu sehen, wie die Spieler drauf sind. Die weiteren Einheiten gehen in den Ausdauerbereich. Dienstag haben wir ds erste Testspiel gegen Kaiserau.  Damit wollen wir zum Spielerischen kommen. Wir haben sieben oder acht Testspiele angesetzt. Hier bekommt jeder seine Chance. Da kriegt auch jeder die Position, die ihm vielleicht nicht so liegt. Deshalb müssn wir viel testen. Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten. Das ist das primäre Ziel.

Sie steigen beim VfK wieder als Trainer ein. Hat sich etwas verändert?
Daniel Knapp: Auf jeden Fall habe ich Bock auf meinen Wiedereinstieg, sonst hätte ich nicht Ja gesagt. Ich habe beim VfK zweieinhalb Jahre ausgesetzt. Es hat sich schon was verändert. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, die Zuschauer wieder zurückholen. Die sind in den letzten Jahren leider abhanden gekommen, aus verschiedenen Gründen. Bei meiner Traineraufgabe wird mir Tamer Kahraman als Co helfen.

Bildzeile: Einen Teil der Neuzugänge beim VfK Weddinghofen konnten Trainer Daniel Knapp (3.v.re.) und sein Co Tamer Kahraman (5.v.li.) mit (v.li.) Fatih Cepaye, Robin Elandt, Mustafa Akti, David Pawlik, Tayfun Derecik, Daniel Knapp, Metin Salli und Okan Kahraman begrüßen.

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