Kleinigkeiten entscheidend für Bergkamener Niederlage

703

Handball-Verbandsliga. Ein schwarzer Samstag auch für den HC TuRa Bergkamen, der nicht nur seine Spitzenstellung verlor, sondern auch noch Mirko Kauer ( im Bild re.) durch eine schwere Gesichtsverletzung.

SV Westerholt – HC TuRa Bergkamen 31:30 (16:14). Weniger die Niederlage und der Verlust der Tabellenführung waren das Gesprächsthema während und nach dem Spiel. Vielmehr war es die Verletzung von Rechtsaußen Mirko Kauer, der in der Abwehr nach einem Schlagwurf von Westerholts Philip Trattner voll von dessen Faust im Gesicht getroffen wurde und blutüberströmt zu Boden sank. „Da müssen die Schiedsrichter einfach drauf reagieren und auch die Spieler schützen, das ist auch ihre Aufgabe“, so der erboste Trainer „Tomek“ Rycharski. „Das war mehr als grenzwertig. Das hat aber nichts mit der Niederlage zu tun“, fügte er hinzu, verwies aber auch darauf, dass seine Spieler, unter anderem Pascal Terbeck und Florian „Totti“ Schöße, häufig sehr hart attackiert wurden.

Die erste Halbzeit verlief in den ersten zwölf Minuten ausgeglichen, sechs weitere brachten einen 12:6-Vorsprung der Heimmannschaft. TuRa kämpfte sich aber auf 15:14 (30.) wieder heran. „Trotzdem war es ein Spiel auf Messers Schneide, aber wir haben wieder zu viele Chancen liegen lassen, haben freie Bälle verworfen und einen Strafwurf. Es waren Kleinigkeiten, die es schließlich entschieden.“

TuRa ließ sich auch im zweiten Durchgang nicht abschütteln, aber zu einem Ausgleich oder gar zu einer Führung reichte es nicht.

HCT: Stork, Faber; Nowaczyk (2/1), Moog, Reininghaus, Terbeck (7), Webers (1), Kauer (1), Ostermann (6), Harbaum (2), Domanski (2), Schöße (9).

 

 

Vorheriger Artikel„Cobras“ verlieren nach der Pause den Faden
Nächster ArtikelKein Sieger im Topspiel in der Römerberg-Sporthalle – VfL Kamen mit geglückter Revanche in Ahlen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.