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Klassenerhalt rückt für die „Cobras“ in weite Ferne

Klassenerhalt rückt für die „Cobras“ in weite Ferne

Handball-Oberliga SuS Oberaden – Sportfreunde Loxten 29:30 (15:13). Nachdem die unmittelbare Konkurrenz aus Möllbergen und Harsewinkel punkteten, sieht es nach dieser mehr als unglücklichen Niederlage ganz finster für den Klassenerhalt für den SuS Oberaden aus. „Das tut weh“, stammelte ein völlig konsternierter Trainer Alexandros Katsigiannis nach dem Spiel mehrfach.

An diesem Tag, wie schon im ebenfalls knapp verlorenen Hinspiel, stand die bessere Mannschaft am Ende wieder mit leeren Händen da. „Die anderen machen die ‚Big Points‘ und wir nicht.“ Wieder mussten die Hausherren auf wichtige Leistungsträger verzichten. Neben „Alex“ selber, waren auch Lauris Hajduk, Mats-Yannick Roth, Nico Wagner und Tim Holtmann nicht mit von der Partie. Dafür stand aber Pascal Stennei nach ausgeheiltem Muskelfaserriss wieder zur Verfügung. Hinzu kam Co-Trainer Stefan Schichler und mit Paul Schuchtmann, Till Stock und Lukas Wegelin ein Triumvirat aus der Reserve.

Das Spiel begann mehr als verheißungsvoll für den SuS: je zweimal Lukas Noe und Bastian Herold, einmal Bastian Stennei und Fabian Lauber ließen die Halle nach sieben Minuten beim 6:1 jubeln. Im Laufe des Spiels wurden dann wieder die eine oder andere dicke Chance ausgelassen, u.a. zwei Strafwürfe. Trotzdem hatte der Aufsteiger den Tabellenvierten im Griff, obwohl dieser fünf Minuten vor der Halbzeit zum 12:12 ausglich und sogar 120 Sekunden später das erste Mal mit 13:12 in Führung ging. Daraus machten die Gastgeber, gestützt auf einen überragenden Torhüter Marvin Makus eine 15:13 Pausenführung.

33 Minuten waren gespielt, da betrug der Vorsprung der Katsigiannis-Truppe beim 17:13 wieder vier Tore. Aber anstatt den Sack nun zuzumachen, ließ man die Mannschaft von Trainer Schmidtmeier wieder auf 17:16 herankommen. Daraus wurde aber dann wieder ein 20:16-Führung, die Torhüter Makus erzielte. Aber auch das reichte nicht. Mitte der zweiten Halbzeit stand es wieder unentschieden (21:21). Zehn Minuten vor dem Ende führte Oberaden wieder mit zwei Toren (25:25) und vier Minuten vor dem Ende 29:27. Aber auch das war nicht die Entscheidung. 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielten die Sportfreunde das entscheidende 30. Tor.

Nach dem Spiel bei den Grün-Weißen lähmendes Entsetzen. Überall saßen oder lagen Spieler mit leerem Blick, während die Gäste den Auswärtssieg bejubelten.

„Wenn du 29:27 führst, dann musst du mindestens einen Punkt mitnehmen. Gerade setzt bei uns die Schockstarre ein. Das war heute von allen die richtige Einstellung. Wir haben gegen einen schier übermächtigen Gegner ein hervorragendes Spiel gemacht: taktisch diszipliniert, kämpferisch, leidenschaftlich, geschlossen. Es waren so viele schöne Elemente dabei. Dann steht man wieder mit leeren Händen da. Jetzt müssen wir aus den letzten vier Spielen eigentlich alle gewinnen“, so ein völlig deprimierter SuS-Coach.

Dirk Schmidtmeier, Trainer des Siegerteams: „Wir haben uns vorgenommen, nicht arrogant aufzutreten oder das Spiel zu leicht zu nehmen, was natürlich beim Tabellenletzten leicht passiert. Trotzdem hat die Mannschaft heute gedacht, dass es mal ‚so‘ geht. Oberaden ist super ins Spiel gekommen. Wir haben uns fürchterlich schwer getan. Haben viele verdiente Zweiminuten-Strafen bekommen. Oberaden hat das gut gespielt. Schade für sie, dass es nicht gereicht hat, aber wir wollten auch gewinnen.“

Am kommenden Samstag spielt der SuS in Möllbergen und bei einer erneuten Niederlage stände er als erster Absteiger fest.

SuS: Makus (1), Klepping (nur bei einem Siebenmeter); Lauber (3), Brenne, Noe (2), Herold (9/4), P. Stennei (3), Schuchtmann (2), Maschewski, Braach (2), B. Stennei (7), Schichler, Wegelin, Stock.

Bild: Co-Trainer Stefan Schichler (li.) musste angesichts der Oberadener Personalnot aushelfen.

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