Kirchhof zu stark für die KSV-Damen bei ihrer Rückkehr in die Kreissporthalle

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Handball, 3. Bundesliga Frauen, Staffel C: Königsborner SV – SG Kirchhof 20:32 (10:15). Die Hausaufgaben hatten die KSV-Damen zuvor in Richtung Klassenerhalt gemacht mit den Siegen gegen Ibbenbüren und Hannover. Jetzt aber sollten sich laut Spielplan stärkere Gegnerinnen in den Weg stellen – und das sollte sich auch am Samstag im Heimspiel in der „alten Heimat“ Kreissporthalle bewahrheiten. Der Tabellenvierte Kirchhof erwies sich an diesem Abend als zu stark und wies Königsborn deutlich in die Schranken.

Zu Beginn der Partie hielten die Gastgeberinnen noch mit. Rabea Pein konnte die Führung von Kirchhof zum 1:1 per Siebenmeter ausgleichen. 1:4 hieß es aber schon nach zehn und 6:10 nach 21 Minuten. In das Spiel der Harbach-Damen schlichen sich Fehler ein, teilweise waren die Aktionen zu ängstlich, sodass die Gäste sich absetzen konnten und zur Halbzeit 15:10 führten. Zwar versuchte die lautstarke Tribüne ihr Team in Halbzeit zwei neu zu stimulieren, doch der Rückstand wuchs. Den KSV-Damen konnte man Kampf und Einsatzwillen nicht absprechen, aber das reichte nicht gegen einen übermächtigen Gegner, der sich mit seiner individuellen Klasse mehr und mehr durchsetzte und nach 47 Minuten bereits 25:16 führte. Am Ende lautete die Tordifferenz zwölf, also 20:32. Sicherlich hätte man sich bei der Rückkehr in die Kreissporthalle ein besseres Ergebnis gewünscht, dann aber hätte es ein anderer Gegner als Kirchhof sein müssen.

KSV-Trainer Kai Harbach: Es war auch in der Höhe eine verdiente Niederlage. Wir sind heute an unsere Grenzen gestoßen. Kirchhof hat sich bestens auf uns eingestellt. Sie haben gut verteidigt und nichts zugelassen. Vorne haben wir auch ein bisschen ängstlich gespielt. Unsere Mannschaft hat gemacht, gekämpft, das muss man anerkennen, aber das war kein Gegner, mit dem wir uns messen konnten. Es tut mir leid für die vielen Leute, dass wir nicht mehr zeigen konnten. In der Pause haben wir uns überlegt, nehmen wir die eine oder die andere kurz. Jeder hat aber seinen Zweikampf verloren. Kirchhof war uns auf jeder Position überlegen. Das muss man auch anerkennen.

KSV: Röttger, Jünner, Liese, Webers 3, N. Hering 1, Fahn, Wrede 1, Krogull 3, Axtmann 2, Pelz 2, Köppel 1, Pein 2, Grünzig 2, Krollmann 3

Bildzeile: Kathrin Fahn (li.) sieht sich in dieser Szene einer Übermacht Kirchhofer Abwehrspielerinnen gegenüber und findet kein Durchkommen.

 

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