Kinder und Jugendliche dürfen der Leichtathletik nicht verloren gehen

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Leichtathletik: Alarmstufe Rot – durch den Dauer-Lockdown verlieren die Vereine zunehmend Mitglieder. Vor allem im Kinder- und Jugend-Bereich werden diese Verluste verheerende Folgen haben. Auch der Verlust an ehrenamtlichem Personal kann die Vereine langfristig in eine äußerst schwierige Lage bringen.

Die Arbeitsgemeinschaft Mitglieder- und Mitarbeitergewinnung im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) versucht, diesem gefährlichen Trend entgegenzuwirken. Bei einem virtuellen Workshop, den Michael Blomeier, Dirk Baunscheidt, Wiebke van Kempen und Christian Breitbach durchführten, wurden viele aktuelle Aktivitäten im FLVW sowie externe und neue Projekte in Westfalen vorstellt. Dazu zählte unter anderem das „Sportkarussell“ des Kreissportbundes Ennepe-Ruhr, das sich über ein Schuljahr dreht, und bei dem Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Sportarten kennenlernen können. Interessant ist auch das Projekt „Sportplatz Kommune“ der Staatskanzlei NRW und des LSB NRW, bei dem der Kinder- und Jugendsport vor Ort mit neuen Angeboten nachhaltig gefördert wird.

Dezentrale Maßnahmen in den Kreisen geplant

„Wir werden mit den vielfältigen Ideen und Projekten, die wir bei dem virtuellen Workshop vorgestellt haben, demnächst in unsere Kreise ziehen und dort interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen, was sich davon in ihrer Umgebung umsetzen lässt. Solche dezentralen Maßnahmen dienen auch der Kontaktpflege zu den Kreisen, Vereinen und Schulen. Sobald es die Inzidenzahlen zulassen, werden wir mit unseren Kreisen Verbindung aufnehmen“, kündigte AG-Leiter Michael Blomeier an (P.M.).

Bildzeile: Kinder sollen weiter den Laufspaß genießen.

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