Keine kalte Dusche für den HSV

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Fußball-Westfalenliga: Zum Auftakt der „englischen Woche“erkämpfte sich die SpVg. Holzwickede einen ganz wichtigen Punkt beim 1:1 gegen Nachbar ASC 09 Dortmund. Jetzt geht es am Donnerstag weiter in Hohenlimburg und am Sonntag wiederum im heimischen Montanhydraulik-Stadion gegen Erndtebrück II. Da müssen weitere Punkte her, am besten sechs, um sich von den Abstiegsplätzen weiter fern zu halten.

Erstmals verantwortlich an der Seitenlinie stand Routinier Semir Devoli, der zusammen mit Michael Rotholz das Coaching übernahm. Cheftrainer Ingo Peter ist noch nicht von seiner Krankheit genesen und Co-Trainer Marc Woller war privat verhindert (Konfirmation). Für Devoli war ganz wichtig, hinten sicher zu stehen und wenig Fehler zu mchen. Das beherzigten seine Schützlinge überwiegend. Nur einmal, in der 41. Minute, war die Hintermannschaft nicht konsequent genug im Abwehrverhalten und ermöglichte dem Dortmunder Boufeljat einen erfolgreichen Torschuss zum 1:1-Ausgleich. Auffällig wieder einmal im Holzwickeder Spiel, dass die Abwehr die Hauptlast im Spiel tragen muss, das Mittelfeldspiel kaum stattfand und der Sturm vorne weiterhin ohne Durchschlagskraft ist. Vermisst wurde da Tran, der sich kurzerhand in der prekären Situation für eine Woche in den Urlaub verabschiedete.

Kurios die letzten drei Minuten im Montanhydraulik-Stadion: Da ging auf einmal die Wasser-Sprenkleranlage los. Die kalte Dusche blieb dem HSV indes erspart. Im Gegenteil, vielleicht wirkte sie sogar noch einmal erfrischend  auf die Aktionen der Gastgeber. Üstün jedenfalls hatte danach noch zwei gute Möglichkeiten, zielte mit Kopf und Fuß knapp daneben.

Mal nicht die „Katze im Sack“ kaufen die Zuschauer der Spielvereinigung Holzwickede bei ihrem Heimspiel am Sonntag, 12. Mai, im Montanhydraulik-Stadion gegen den TuS Erndtebrück II. An diesem Tag können die Besucher am Spielende entscheiden, in welcher Höhe sie Eintritt zahlen möchten. „Die Zuschauer sollen dann selber entscheiden, was ihnen das Spiel wert war“, so HSV-Vorsitzender Rolf Unnerstall. Der HSV erhofft sich dadurch in diesem wichtigen Spiel im Abstiegskampf einen guten Besuch und viel Unterstützung von den Rängen. Vor einigen Jahren hat der HSV bereits einmal eine derartige Aktion organisiert und viele Zuschauer mobilisieren können.

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