Keine Herbstpause für die KSV-Damen – zweiter Saisonsieg soll sich in Dortmund einstellen

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Handball, 3. Bundesliga Frauen: ASC Dortmund – Königsborner SV (So. 15.30 Uhr, Sporthalle Aplerbeck). Herbstferien. Vielfach Pause in den Handball-Ligen. Nicht für die Königsborner Drittliga-Damen. Als einziges heimisches Team sind sie im Einsatz. Es geht zum Nachbarn ASC Dortmund.

Auf das Spiel freut man sich auf beiden Seiten. „Ein bisschen Derby“, charakterisiert KSV-Coach Kai Harbach die Begegnung. Für den ASC gehört das Dortmunder Derby gegen Borussia Dortmund II eben auch das Nachbarschaftsduell gegen den Rivalen aus Königsborn dazu. Ein Grund: Viele Spielerinnen kennen sich gut. Ein anderer: An die letzte Saison vor Corona erinnern sich die ASC-Damen nicht gerne, denn da schnappte ihnen Königsborn die Oberliga-Meisterschaft vor der Nase weg und schafften damit den Aufstieg in die 3. Liga.
In der laufenden Spielzeit haben beide Klubs dasselbe Ziel: den Klassenerhalt. Und da steht der ASC aktuell besser da mit 4:4 Punkten. Bei Königsborn ist der Druck angesichts von 2:6 Zählern schon jetzt ein wenig höher. Klare Ansage von Harbach: „Wir brauchen Punkte. Wir müssen alles reinhauen.“ Der KSV hat bekanntlich bisher nur beim Schlusslicht VfL Wolfsburg gewinnen können. Aber… Zwei der drei Niederlagen ergaben sich gegen absolute Top-Teams wie Blomberg-Lippe und LIT TRIBE. Zu erwarten ist ein Duell auf Augenhöhe. Kai Harbach warnt vor den ASC-Spielerinnen Kriwatz und Bradtke. Personell hat er alles an Bord, lediglich hinter Hackerts steht noch ein Fragezeichen.
Bildzeile: Melanie Webers erhofft sich mit ihren KSV-Damen den zweiten Saisonsieg am Sonntag in Dortmund.

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