Kein Druck im Angriff, kein Zugriff in der Deckung: HC TuRa kassiert verdiente Niederlage in Hamm

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Handball-Oberliga: HSE Hamm – HC TuRa Bergkamen 36:32 (15:12). Zuletzt gegen Senden noch ein strahlender Sieger, Freitag Abend in der Hammer Sporthalle der Friedensschule  die Kehrseite: Traurige Mienen beim HCT, nach einem insgesamt schwachen Auftritt verlor man das so wichtige Match im Abstiegskampf  und musste die Mannschaft des Ex-TuRa-Trainers Reichenberger in der Tabelle punktemäßig  gleichziehen lassen. HSE hat jetzt sogar die besseren Karten, denn im direkten Vergleich war man Sieger in beiden Partien.

Anfänglich war die Partie ausgeglichen. Beim Stande von 10:7 und zur Halbzeit (15:12) waren die Gastgeber allerdings schon mit drei Treffern in Front. Nach der Pause vergrößerte sich die Tordifferenz auf 27:20. Zwar kam der HCT noch einmal auf zwei Tore heran (50.), war im Ballbesitz, verbaselte aber die große Chance, „bis auf einen“ heranzukommen. Sicher der Knackpunkt im Spiel, das die Hammer dann noch sicher „nach Hause brachten“. Im Lager der TuRaner haderte man vor allem mit der Wurf- und Torausbeute – am Ende wurden gar 28 verworfene Bälle, dazu noch zwei vergebene Siebenmeter zusammen gerechnet.  „Wir haben den Hammer Torhüter Weber regelrecht warm geschossen“, klagte TuRa-Coach Jörg Rode, dem auch die vielen Einzelaktionen missfielen. In der Endphase versuchte er es zwar mit einer offenen Manndeckung, die Maßnahme griff aber nicht mehr und brachte nicht die erhoffte Wende. Bis auf Rycharski (Bild) und Krohne blieben die anderen TuRa-Spieler unter ihren Möglichkeiten. Das reichte nicht.

HCT-Trainer Jörg Rode: „Wir haben verdient verloren und ich konnte meinem Hammer Kollegen Reichenberger nur zum Sieg gratulieren. Wir waren insgesamt schwach und haben im Angriff überhaupt keinen Druck aufbauen können. Auch die Deckung fand keinen Zugriff zu den Gegenspielern.  Jetzt stehen noch zwei Spiele aus, gegen ASV Hamm und gegen Meister Schalksmühle/Halver. Klar, dass beide gewonnen werden müssen.“

HC TuRa: Papaioannou (1. – 35; 55. – 60.), Massat (35 – 55.); Reininghaus (1), Brosch (3), Rycharski (10/5), Weßeling (4), Webers (2),Weber ‚(1), Moog, Krohne (6), Schreiber (1/1), Katsigiannis (4:1), Stratmann.

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