Kaum ein Basketballverein in NRW meldet vermehrt Austritte – Spielbetrieb nach Karneval mit verkürztem Spielbetrieb möglich

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Basketball: „Die Situation ist alles andere als gut für den Basketball.“ Mit diesen Worten eröffnete WBV-Präsident Uwe J. Plonka die 6. Digitale Mitgliederkonferenz des Westdeutschen Basketball Verbandes seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Nach den Entscheidungen von Berlin wird es wohl vor Weihnachten keine offenen Hallen mehr geben.

109 Vereinsvertreter/innen schalteten sich am 26. November live via Zoom zusammen, um über die aktuelle Situation zu diskutieren. Fakt ist, viele Vereine versuchen ihre Basketballer/innen online fit und bei Laune zu halten – und vielen gelingt das auch. Aber den Trainings- und Spielbetrieb kann das nicht wirklich ersetzen. Die gute Nachricht: Kaum ein Basketballverein in NRW meldet vermehrt Austritte.

Für WBV-Präsident Plonka ist es extrem wichtig, dass die Politik den Sport und den Basketball nicht vergessen: „Sport ist aus meiner Sicht systemrelevant. Wir müssen die Politik immer wieder darauf hinweisen, wie wichtig der Sport für unsere Gesellschaft ist.“

„Wir können nicht absehen, wie es weitergeht. Wir müssen daran glauben, dass wir bald wieder einen Spielbetrieb haben“, so Plonka weiter. Die Pläne für die Fortsetzung der Saison liegen in der Schublade von Lothar Drewniok, WBV-Vizepräsident und zuständig für den Spielbetrieb. „Solange wir nach Karneval bis Ostern in die Hallen können, können wir einen verkürzten Spielbetrieb anbieten. Später wird es schwierig“, so Drewniok. „Starten wollen wir mit Beginn der Rückrunde.“ Wie es konkret weitergehen könnte, folgt in den kommenden Tagen per amtlicher Mitteilung.

Zum Wochenbeginn stellt der WBV auf seiner Homepage einen permanenten Link mit aktuellen Informationen zu COVID-19 online. Hier finden Vereinsvertreter/innen alle relevanten Daten und Fakten zum Thema Corona – von der Hygieneschutzverordnung des Landes bis zu den Förderprogrammen des LSB. Unter dem Motto #trotzdemSPORT bietet der LSB Sportvereinen beispielsweise ab sofort finanzielle Unterstützung für die Gestaltung und Bereitstellung von digitalen Sportangeboten an. ‚

„Vieles ist noch im Nebel, aber wir bleiben dran“, mit diesen Worten schloss WBV-Präsident Uwe J. Plonka die Zoom-Konferenz des WBV.

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