Kamener Johannes Kusber berichtet live von den Jugendolympischen Spielen in China

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Allgemein: Der Kamener Johannes Kusber weilt derzeit in China bei den Jugendolympischen Spiele in Nanjing. Zusammen mit der deutschen Sportjugend ist er als Delegierter dort vor Ort und wird die Athleten unterstützen, am Kultur und Education-Programm teilnehmen und hoffentlich jede Menge von China kennenlernen.  Für sku gibt er  seine Erlebnisse und Eindrücke aus China wieder.

Johannes Kusber schreibt: Nach der atemberaubenden Eröffnungsfeier und einer kurzen Nacht danach stand nun der erste Wettkampftag der Spiele an. Mein erster Wettkampf war das Schwimmen. Nach dem warmen Frühstück ging es auch schnell los. Die gewöhnlichen Fotos mit den Einheimischen auf dem Weg, der Sicherheitscheck und ab ins Venue. Von der Tribüne haben wir uns die Seele aus dem Leib geschrieen, um die deutschen Athleten zu supporten. Es war ein tolles Gefühl, dass die ganze Halle mitgezogen hat und die Sportler waren echt fasziniert. Auch dabei sind einige echt spannende Fotos im Kasten gelandet. Aber ich komme einfach noch gar nicht dazu diese alle durch zu sehen.

Nach dem Besuch des ersten Wettkampfes haben wir uns noch einmal mit den Chinesen vom Vortag getroffen. Wir waren im Sprachlernzentrum des Goethe Instituts bzw. sind dort zu einer super Stadttour mit den Jugendlichen aufgebrochen. Es war total interessant mit den Jugendlichen in den Austausch zu kommen und ich würde euch auch gerne mehr von den Inhalten der Gespräche erzählen aber es ist schon wieder fünf Uhr bei uns und die Nacht endet hier in weniger als 3 Stunden…

Heute hatten wir dann direkt am morgen hohen Besuch von Willi Lemke, dem Sonderberater des UN-Generalsekretärs für den Sport. Es war total interessant aber vor allem motivierend seinen Worten, die er an uns gerichtet hat, zu folgen. Toll fand ich seine Aussage: „Man kann nichts mit nach oben nehmen, man kann nur versuchen Fußspuren zu hinterlassen“. Irgendwie ein beeindruckender Satz, der natürlich viel politisches enthält, aber der mich bereits heute motiviert hat mir die nächsten Jahre den ***** aufzureißen. Ein solcher Mensch, der nicht nur als Manager von Werder Bremen viel erreicht hat, sondern dabei auch noch so natürlich geblieben ist ,ist einfach bewundernswert.

Im direkten Anschluss hatten wir Besuch von Herrn Hörmann (Bild), dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes, und von Herrn Schwank, dem Chef de Mission der deutschen Mannschaft. Beide haben sich all unseren Fragen gestellt und kritisch mit uns diskutiert. So gab es auch für mich einige Punkte während des Morgens, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Auch toll war es zu erleben, wie der andere Teil der Olympiamannschaft die Spiele hier erlebt und das Lob für die Mühe beim Schwimmen hat motiviert, beim nächsten mal wieder Gas zu geben!
Am Nachmittag stand dann der erste freie Tag an an dem wir einfach mal entspannt haben und alles was in den letzten Tagen so passiert ist Revue passieren lassen haben. Leute, ich kann euch sagen es ist gigantisch hier zu sein und das was in den letzten Tagen passiert ist, werde ich nie vergessen!

 

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