„Kaltstart“ für KSV-Damen am Samstag in Hannover

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Handball, 3. Bundesliga Nord Damen: TV Hannover-Badenstedt-Vinnhorst – Königsborner SV (Sa. 19 Uhr – Sporthalle des Schulzentrum Badenstedt am Salzweg in Hannover). Von Null auf 100 oder auch „Kaltstart“. So kann man derzeit bei den Königsborner Drittliga-Handballerinnen die Situation vor dem Saisonstart am Samstag in der niedersächischen Landeshauptstadt beschreiben.

Im März war die Mannschaft von KSV-Trainer Kai Harbach letztmalig im Wettspieleinsatz. Danach war Pause, teils auch coronabedingt. Man verlor zudem die Kreissporthalle als Spiel- und Trainingsstätte. „Wir wissen nicht, wo wir stehen“, so beschreibt der Coach wohl treffend die Ausgangssituation. Mit Hannover-Badenstedt geht es gegen den letztjährigen Meister, der allerdings auf sein Aufstiegsrecht verzichtete. Die Gastgeber, besetzt mit vielen jungen Spielerinnen aus der A-Jugend-Bundesliga, starteten mit einer 25:24-Niederlage beim VfL Oldenburg in die neue Saison. Dennoch sieht sich Harbach vor „eine denkbar schwere Aufgabe“ gestellt. Seine Mannschaft ist (noch) nicht eingespielt, verlor durch die Abgänge von Ebel, Benden, Gerbe und Bergmann sicherlich an Qualität. Die Neuen Jana Möllmann, Teresa Jünner, Jessica Hackert und Jana Krollmann müssen sich einspielen. „Alle Neuzugänge sind menschlich und sportlich ein Gewinn“, ist Harbach jedoch sicher und betont: „Wenn es uns gelingt sie an Drittliganiveau zu gewöhnen, dann werden wir viel Freude an Allen haben.“

In Hannover muss der Königsborner Coach auf Teresa Jünner im Tor (Heirat) und Celina Prasch (verletzt) verzichten. Melanie Webers laboriert noch an einer Zerrung, soll aber wohl spielen können.

Bildzeile: Torfrau Theresa Jünner fehlt dem KSV am Samstag in Hannover. Sie heiratet.

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