Kaiserauer Heimnimbus hat auch weiter in der Landesliga Bestand

Kaiserauer Heimnimbus hat auch weiter in der Landesliga Bestand

Fußball-Landesliga: SuS Kaiserau – Hombrucher SV 2:0 (0:0). Der Kaiserauer Heimnimbus hält weiter an. Seit dem 16. November 2016 ist Schwarz-Gelb Zuhause ungeschlagen. Daran konnte auch der hoch eingeschätzte Hombrucher SV nichts ändern. Der gastgebende Landesliga-Neuling behielt die Punkte zum Auftakt an der Jahnstraße, siegte nicht unverdient 2:0.

Zwar hatten die Dortmunder Gäste technische Vorteile, mehr Ballkontrolle, doch Kaiserau setzte Herz und Leidenschaft dagegen. Trümpfe, die stachen. Bis zum 16mRaum ließ man Hombruch spielen, doch „in der Box“ war Endstation. Nur einmal ließ man sie schießen, doch da war SuS-Keeper Marcel Vieregge auf dem Posten und verhinderte mit einer Glanzparade den Gegentreffer. Da führte Kaiserau aber schon 2:0. Julian Kropp und Robin Pfahl trugen sich in die Torschützenliste ein. Was Interimstrainer Patrick Linnemann – er vertrat den urlaubenden Chefcoach Marc Woller – besonders freute, war die Entstehung des 1:0. Genau so hatte man es im Training geübt: Ein Konter über die Zentrale, zwei, drei Stationen, flache Hereingabe vor das Hombrucher Tor und Kropp stand richtig, erzielte die Führung. Alles klar machte der eingewechselte Pfahl – kaum fünf Minuten war er auf dem Platz, da sorgte er für das 2:0. Jannik Swoboda hatte in den Schlussminuten sogar das 3:0 auf dem Fuß, alleine lief er auf das Hombrucher Tor zu, scheiterte abe am Gästekeeper. 2:0, ein toller Landesliga-Einstand. „Wir können auch Landesliga“, skandierten die Kaiserauer Fans.

SuS-Trainer Patrick Linnemann: „Wir haben es so gemacht, wie ich auch vorgeben hatte. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir trotz einiger Ausfälle haben und gezeigt, dass wir verdient in der Landesliga spielen. Mit sehr viel Leidenschaft haben wir dagegen gehalten. Uns war klar, dass die eine oder andere Chance kommen würde. Die kamen nach der Pause. Ich habe umgestellt, weil ich gemerkt habe, dass wir im Zentrum weniger Zugriff hatten. Dann wollte ich, das T. Milcarek so lange im Spiel beleibt wie es geht. Ich wollte ihm die Defensivwege ersparen. Ich habe einen Stürmer runter genommen und dann mit einer Doppelsechs und einem Fünfermittelfeld agieren lassen. Das hat gut funktioniert.  Der Sieg war meines Erachtens verdient. “

SuS: Vieregge, Alberti, Steffen, Schuster, Manka (81. Gollan), Diecks, Gröne, Kropp (77. Swoboda), Schriefer, Herrmann, T. Milcarek (65. Pfahl).
Tore: 1:0 (52.) Kropp, 2:0 (71.) Pfahl.
Bestnoten: Alberti, T. Milcarek.

Bild: Der Kaiserauer Moritz Schriefer (re.) bedrängt hier einen Hombrucher Gegenspieler, der ins Straucheln gerät.

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