Kaiserauer Damen und Herren in der Landesliga weiter in der Erfolgsspur

628

Basketball: Licht und Schatten am Wochenende bei den heimischen Basketball-Teams. Während die Damen und Herren des TVG Kaiserau in der Landesliga erfolgreich waren, musste sich GSV Fröndenberg wieder geschlagen geben. Wie auch in der Bezirksliga TV Unna und die TVG-Reserve. Über den zweiten Erfolg durfte der BSC Kamen jubeln. Ebenso bleiben die Rünthe Devilz in der Erfolgsspur.

Landesliga
TVG Kaiserau – VfL AstroStars Bochum IV 62:57 (27:27). Der TVG arbeitet sich vorne. Mit dem dritten Sieg in Serie nimmt die Rother-Truppe jetzt Tabellenplatz vier ein. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, ehe der Sieg für Kaiserau fest stand. In Minute 38 hieß es noch 51:52, doch dann steigerten sich die TVG-Herren noch einmal und nutzten auch taktische Fehler des Gegners. In dieser Phase schwang sich Dennis Simeunovic zum Matchwinner auf, indem er fünf Dreier verwandelte und auf insgesamt 26 Punkte kam.
TVG: Stöwe, Lass, M. Bromisch, Simeunovic, Lauersdorf, Stiebing, Zimmer, Vogel, Kauch, Führing, J. Bromisch.

GSV Fröndenberg – BB Unity Dortmund 60:71 (27:32). Der erste Saisonsieg in der Vorwoche sollte Mut machen, auch gegen Dortmund zu bestehen. Trotz viel kämpferschem Einsatz einem stets engem Spielverlauf gab der GSV das letzte Viertel gegen die BB Unity ab und verlor dadurch 60:71. Ein Ergebnis, was deutlicher aussieht als es das Spiel hergab. Auf die besseren drei Drittel will man im Lager der Fröndenberger fortan aufbauen.
GSV: Betzinger 15, Breer 12, Deppermann, Hares, Franke, George, Katzenberg 8, Wolf 4Ahrendt 10, Frenzel 11, Arlt, Droste.

Bezirksliga
BSC Kamen – TuS Bad Sassendorf 50:42 (15:21)
. Dank einer guten und kämpferischen Lesistung in der Defense fuhr der BSC den  zweiten Sieg ein. Eine gute Defense war aber auch nötig, denn besonders in der ersten Hälfte wollten die Kamener Würfe einfach nicht fallen. Viele freie Würfe wurden erarbeitet, aber nicht verwertet. Nach der Pause lief es dann besser. Die Würfe fielen nun endlich und das  3. Viertel ging mit 19:7 an Kamen. Die führten drei Minuten vor dem Ende mit 45:34 und brachten den Vorsprung dann sicher nach Hause. BSC-Spieler Eugen Schwieca: „Am Ende war es ein verdienter Sieg, bei dem wir besonders in der zweiten Halbzeit das Spiel kontrolliert haben.“
BSC: Jäger 5, Rönn 4, Werner 6, Schwieca 5, Albrecht 2, Wratschko 4, Manke 3, Haeske 9, Höncke 12.

Lippe Baskets Werne II – TV Unna 92:56 (50:34). Werne startete wie erwartet stark in die Partie und untermauerte gleich seine Aufstiegsambitionen. TV Unna war im 1. Viertel noch nicht ganz im Spiel und geriet nach zehn Minuten bereits 15:31 in Rückstand. Im zweiten Viertel kam das Team von Kapitän Fabian Knäpper wesentlich besser ins Spiel und konnte bis zur Halbzeit den Rückstand bei 16 Punkten halten. Nach dem Seitenwechsel spielte TVU weiter gut mit. Im letzten Viertel ließen dann allerdings die Kräfte auf Grund der dünnen Personaldecke etwas nach und der Tabellenführer schraubte das Ergebnis bis zum Spielende weiter nach oben. “Abgesehen vom letzten Viertel bin ich mit der Leistung zufrieden. Werne ist nicht unser Maßstab, die Punkte müssen wir gegen andere Gegner holen“, äußerte sich Kapitän Knäpper nach Spielschluss.
TVU: Schürmann 14, Ganser 13, Hübner 13, Kuchovarenko 4, Müller, Schriek, Knäpper 5, Schlüchtermann 3, Duda 4.

LTV Lippstadt – TVG Kaiserau II 80:62 (37:37). In einem guten und engagierten Auswärtsspiel verlor die TVG-Reserve am Ende recht deutlich mit 80:62. Dabei zeigte man besonders in der ersten Halbzeit, dass man mit den Spitzenteams der Liga durchaus mithalten kann. Einige Unaufmerksamkeiten in der Defense sowie einfache Tunrovers in der Offensive verhinderten eine Führung zur Halbzeit und so ging man mit 37:37 in die Pause. Danach war das Spiel weiterhin spannend und ausgeglichen, bis in der Mitte des dritten Viertels den Schiedsrichtern einige Unregelmäßigkeiten auf dem Spielbogen auffielen, sodass der TVG nur noch unter Protest weiterspielte. Nach einer mehrminütigen Spielunterbrechung, in der versucht wurde, den Spielverlauf ansatzweise zu rekonstruieren, verlor der TVG zunehmend die Spielkontrolle. Lippstadt konnte sich einen klaren 20Punkte-Vorsprung herausspielen. Dieser Vorsprung konnte im letzten Viertel nicht mehr verkürzt werden.
TVG II: Block, Simeunovic, Niessner, Lübbring, Wratschko, Zimmer, Bromisch, Peter, Mühlmann, Witecy.

TLV Rünthe Devilz – Holzpfosten Schwerte 86:52 (46:34). Die TLV Rünthe Devilz gewannen gegen Holzpfosten Schwerte deutlich mit 86:52 und sorgten mit dem vierten Sieg in Folge dafür, dass sie sich im Verfolgerfeld hinter den beiden ungeschlagenen Spitzenreitern festsetzen.  In Bestbesetzung angetreten gingen die Devilz mit einer komfortablen 46:34-Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel brauchte Rünthe etwas Zeit, sorgte aber mit einem 17:2-Lauf für die endgültige Entscheidung. Beim Stand von 65:41 ging es ins Schlussviertel. Spielertrainer Markus Jochimsen nutzte die deutliche Führung, um munter durchzuwechseln. Dennoch hielten die Devilz ihren Spielfluss bei und der Vorsprung wurde bis zum Spielende weiter auf 86:52 ausgebaut. „Heute haben wir endlich mal gleich von Beginn an unser Potenzial aufs Feld gebracht“, war Spielertrainer Markus Jochimsen nach dem Spiel erfreut.
TLV: Ben Taleb, Jochimsen 13, Bartelt 17, Ruppel 4, Rogalski 10, Georg, Richter 2, Borzov 14, Pudelko 23, Gärtner 3, Voigt.

Damen-Landesliga
TVG Kaiserau – VfL AstroStars III 55:45 (20:23).
Die TVG-Damen bleiben trotz einer mäßigen Leistung in der Erfolgsspur – das fünfte Spiel in Folge wurde gewonnen und man hat damit weiter Tuchfühlung zum Tabellenführer TG Voerde. Die AstroStars lagen jedoch zur Pause mit drei Punkten in Führung. Deshalb waren die TVG-Vorgaben in der Halbzeitpause auch deutlich. Mehr Aggressivität in der Verteidigung und mehr Zug zum Korb. Gerade einmal sieben Punkte gestattete man den Gästen im 3. Viertel und nur die vergebenen Freiwürfe verhinderten eine höhere Führung. Im letzten Durchgang lief es zwar offensiv besser, aber abschütteln konnte man die Gäste aufgrund der wieder schwächeren Verteidigung nicht. Die Gäste versuchten noch einmal mit „Stop the Clock“ den Rückstand in der letzten Minute zu verkürzen, doch die Freiwurfquote war zu schwach.
TVG: Grütering, Molde, Stratmann, A. Mantei, L. Mantei, John, Artelt, Schäckermann, Mühlmann

Bild: Die TVG-Reserve stärkt sich in der Viertelpause.

Vorheriger ArtikelBönener Volleyballerinnen machen es spannend
Nächster ArtikelSeilchenspringen fällt Mädchen leichter als Jungen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.